
Geisterwelten

Uwe Voehl
Der Kuss der Medusa
Uwe Voehl wurde 1959 geboren, lebt in Bad Salzuflen und arbeitet nach einem Wirtschaftsstudium als Werbetexter und Schriftsteller. Bereits seit den 1970ern verfasst er Beiträge und Exposés für zahlreiche Romanheftserien wie z.B. Vampira, Dorian Hunter oder UFO-Akten sowie deren Weiterführungen z.B. beim Zaubermond-Verlag. Seine Erzählungen und Kurzgeschichten wurden mehrmals mit Preisen ausgezeichnet, für »Sternenkinder« erhielt Voehl 2007 den UTOPIA-Literatur-Preis, verliehen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Aktion Mensch. Zusammen mit Claudia Puhlfürst ist Uwe Voehl Herausgeber der KBV-Anthologie »OWL Kriminell« (2009) in der Reihe »Mordlandschaften«. Im Juli erschien ebenfalls bei KBV sein neuester Roman »Der Kuss der Medusa«, ein Schauerroman aus der Eifel.
Die Eifel kann so grausam sein

Schatten überm Paradies: In Uwe Voehls neuem KBV-Roman »Der Kuss der Medusa« verwandelt sich die Eifel in den Schauplatz einer so unheimlichen wie mitreißend spannenden Geschichte.
Alles, was ein Mann braucht: Malte Wallbusch hat’s. Erfolg im Beruf, eine wunderschöne, junge Frau an seiner Seite und ein herrliches, altes Haus in der Eifel. Kein Wunder, dass der Chef einer bestens schnurrenden Werbeagentur jeden Tag gutgelaunt mit seinem Porsche zwischen Köln und Mürlenbach pendelt.
In wenigen Tagen soll sein wichtigster Kunde den Vertrag unterzeichnen, der seiner Agentur auf Jahre hinaus fette Umsätze garantieren wird. Zudem steht Maltes Geburtstag bevor. Gründe zum Feiern gibt es also genug – und als ihm seine Verlobte Hanna dann noch eröffnet, dass er demnächst Vater wird, scheint das große Glück perfekt.
Allerdings hat Wallbusch noch etwas mehr, als ein Mann tatsächlich braucht: Denn immer wieder quälen ihn die Erinnerungen an ein schreckliches Ereignis aus seiner Jugendzeit. Erinnerungen an seine erste Liebe. Und an das Ende, das diese Liebe nahm.
So beginnen die Schatten der Vergangenheit von Wallbusch Besitz zu nehmen – schleichend zunächst, fast unmerklich, doch dann immer stärker. Unheimliche Dinge geschehen, Geräusche schrecken ihn auf, Schreie versetzen ihn in Angst. Er weiß nicht, woher sie kommen – genau so wenig, wie die Münze, die ihm eines Tages in die Hand fällt. Auf der Rückseite: das furchterregende Haupt der sagenhaften Medusa.
Selbst sein Haus, das romantische Refugium, um das ihn alle beneiden, scheint sich gegen ihn zu wenden. Bald weiß Wallbusch nicht mehr weiter. Und dann taucht im Eifelwald eine grauenhafte Gestalt auf ...
Immer dunkler werden die Vorzeichen, immer schrecklicher die Ereignisse. Und immer deutlicher wird, dass Hanna von diesen Dingen offenbar mehr weiß, als sie zugeben will. Wallbusch ist hin- und hergerissen: Soll er Hanna zur Rede stellen? Kann er ihr überhaupt noch vertrauen? Oder ist sie möglicherweise die Einzige, die ihn vor dem Verderben schützen kann?
Uwe Voehl zieht es in den letzten Jahren immer wieder in das Krimigenre, obwohl er eigentlich im Bereich Horror zu Hause ist. Dementsprechend liest sich natürlich die Ankündigung auf den Roman »Der Kuss der Medusa«. Es ist nicht einfach nur ein Kriminalroman, auch nicht nur ein Eifelkrimi oder ein Horrorroman, Uwe Voehl verspricht mit dieser Ankündigung ein interessanter Genremix, wie es sich bei den Lesern derzeit einer großen Beliebtheit erfreut.
Uwe Voehl
Der Kuss der Medusa
KBV-Taschenbuch, Originalausgabe
240 Seiten, 9,90 Euro
ISBN 978-3-940077-58-5
Erhältlich ab Juli 2009
Quelle: Pressemitteilung von KBV
© Anke Brandt
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