| Sie sind hier: Startseite - Literatur - Geisterwelten - Rätselhafte Rebecca | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Band 1: |
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Rebecca sieht in Miriams angstvoll aufgerissene Augen. Panik liegt in dem Blick der blassen jungen Frau! |
Band 2: |
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Rebecca tritt ans Fenster und späht angestrengt in die dunkle Nacht hinaus. Da ist er wieder, dieser irrlichternde Schein aus dem Nichts. Und war da nicht eben eine seltsame dunkle Gestalt draußen im Park? Unsinn, macht sich die junge Frau Mut. Da ist nichts, das bilde ich mir alles nur ein... Aber Rebecca kann nicht verhindern, dass sie ein angstvoller Schauder überläuft. Zu viele seltsame Dinge sind in letzter Zeitgeschehen, ihre Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt. Von wem stammen die geheimnisvollen Botschaften, die sie beinahe täglich erhält? Und wie ist das vergilbte Foto, auf dem eine fremde Frau mit einem Baby zu sehen ist, in ihre Wohnung gekommen? |
Band 3: |
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„Da ist es wieder“, stammelt die junge Frau angsterfüllt. „Ich höre es ganz deutlich... Er ruft mich, ich soll ihm helfen...“ Ihre Stimme klingt plötzlich hoch und schrill, wie die eines kleinen Mädchens. „Hilf mir, mein Engelchen, jetzt hab ich nur noch dich...“ |
Band 4: |
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Ein dumpfer Knall, und die kleine Lampe auf der Kommode erlischt. Vollkommene Finsternis hüllt Rebecca ein, bis ein tagheller Blitz plötzlich den Raum erleuchtet. Für Sekundenbruchteile kann sie jede Einzelheit erkennen, die Muster auf der Tapete, die Unebenheiten an der gekalkten Decke… |
Band 5: |
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Rebecca späht aus dem Fenster auf die mondbeschienene Auffahrt. Eine Frau in einem weiten, fließenden Kleid steht dort unten und sieht zu Rebecca empor. Ihr Blick ist starr, sie steht völlig regungslos. Das weiße Kleid leuchtet im Mondlicht wie eine Fackel. Plötzlich scheint die Frau Rebecca zuzunicken. Dann geht sie zur Haustür und ist einen Augenblick später im Haus verschwunden. |
Band 6: |
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Das Lächeln der Schwester wirkt merkwürdig starr, als sie Rebecca die Tür zu einem der Krankenzimmer öffnet. „Es ist alles noch, wie es war“, erklärt sie knapp und ist im nächsten Augenblick verschwunden. Rebecca sieht sich in dem grell erleuchteten Raum um. Hier also hat der alte Mann seine letzten Tage verbracht, denkt sie und fröstelt unwillkürlich. Alles sieht ganz normal aus, nichts deutet daraufhin, dass Georg Mildtner eines gewaltsamen Todes gestorben sein könnte. Auf dem Nachttisch liegt ein Buch, Rebecca nimmt es zur Hand und blättert gedankenverloren darin. Plötzlich stockt ihr der Atem. Was sind das für merkwürdige Buchstaben und Ziffern, hastig auf ein zerknittertes Stück Papier gekritzelt? Eine versteckte Botschaft? In diesem Moment hört Rebecca einen dumpfen Knall und fährt erschrocken herum. Die Tür! Ein seltsames Rumpeln, das Geräusch von Schritten — dann ist es still, unheimlich still. Raus hier!, denkt Rebecca in Panik und will hinauseilen. Doch die Tür ist verschlossen... |
Band 7: |
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„Was ist denn passiert?“, fragt Rebecca die schluchzende junge Frau behutsam. |
Band 8: |
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Was ist das für ein Geräusch, das aus den Tiefen des Museumskellers dringt? Neugierig bleibt Lili stehen und lauscht. Ein metallisches Klirren, Hämmern, Rasseln, schließlich das Gemurmel von menschlichen Stimmen... Vorsichtig öffnet Lili die Kellertür und beginnt, die Treppe hinabzusteigen. Der enge Treppenschacht ist schlecht beleuchtet und die junge Archäologin tastet sich an der rissigen Wand entlang. Am Ende der Treppe biegt der Flur in einem scharfen Winkel nach links, und endlich — ein Lichtschein! Im flackernden Licht einer Fackel erkennt Lili eine Tür, doch als sie darauf zugeht, tritt ihr plötzlich eine dunkle Gestalt in den Weg. Erschrocken erkennt Lili ihre Chefin, die blinde Museumsdirektorin. Was in aller Welt hat Aurèlia Furon in diesen finsteren Kellergewölben zu suchen? |
Band 9: |
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„Der schwarze Mönch! Schämt ihr euch nicht, solch einem Kindermärchen aufzusitzen?“, donnert die Äbtissin zornig. „Aber wir haben ihn doch gesehen! „ ruft eine der Nonnen. Plötzlich erstarrt sie. „Dort ist er wieder! Der schwarze Mönch steht an der Säule neben der Tür!“ |
Band 10: |
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Rebecca kneift die Augen zusammen, um die Einzelheiten des Geländes besser erkennen zu können. Tatsächlich, durch das Gestrüpp hinter dem Deich schimmert die Fassade eines Hauses hindurch — ist es bewohnt? Entschlossen geht Rebecca darauf zu. Die Flügel eines ehemals prachtvollen Tores stehen offen, überwuchert von Unkraut. Der Pfad dahinter scheint ins Nirgendwo zu führen. |
Band 11: |
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Sind da nicht doch Schritte gewesen? Tatjana bleibt stehen und lauscht in die Stille hinein. Da ist es wieder, das Knirschen von Kies, und jetzt raschelt es verdächtig im Gebüsch. Die junge Frau zwingt sich zur Ruhe und überlegt, welche Chancen sie hat. Bis zum Ausgang des Parks müssen es noch gut drei hundert Meter sein — eine Flucht wäre aussichtslos! Ganz langsam wendet sich Tatjana um und späht angestrengt ins Dunkel. „Ist da jemand?“, ruft sie, doch ihre Stimme klingt kläglich. „Hast du Angst?“, tönt es da plötzlich durch die Nacht. |
Band 12: |
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Am Ufer des Nils ist der brausende Verkehrslärm der Großstadt nur noch als leises Rauschen zu vernehmen. Es ist fast menschenleer. Anja atmet tief durch und genießt die friedliche Stille des Abends. Langsam schlendert sie den Fluss entlang. |
Band 13: |
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Düster und verlassen erhebt sich die riesige alte Villa vor Rebeccas Augen. Die junge Reiseschriftstellerin fröstelt trotz der sommerlichen Wärme. Wer um alles in der Welt kommt auf die Idee, ein Gebäude an der sonnigen spanischen Küste tiefschwarz zu streichen?, fragt sie sich. Das muss eine finstere oder über aus gequälte Seele sein... Ein Mord soll einmal hier geschehen sein, erzählt man sich im Dorf, von einer uralten Familienfehde ist die Rede, und das alles beflügelt Rebeccas rege Phantasie. Schon nimmt in ihrem Kopf eine Geschichte, ein Roman Gestalt an. Vergessen ist ihr eigentlicher Auftrag, einen Bericht über die Costa Blanca zu schreiben — jetzt interessiert Rebecca nur noch eins: die geheimnisvolle schwarze Villa. Und tatsächlich gehen hier merkwürdige Dinge vor, denen Rebecca unbedingt auf die Spur kommen will. Eines Nachts sieht sie durchs Fenster eine unheimliche Gestalt, die durch die verlassenen Räume geistert... |
Band 14: |
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Unheimlich still ist es auf dem einsamen Bergweg, der sich in steilen Serpentinen den Hang hinauf windet. Außer dem Geräusch ihrer Schritte hört Karen kaum einen Laut. Das Haus am Passweg ist ihr Ziel, endlich will Karen wissen, was für seltsame Dinge dort vor sich gehen. Plötzlich hört sie ein Geräusch, bleibt stehen und blickt nach oben. Geblendet vom hellen Sonnenlicht hebt sie die Hand schützend über die Augen. Da oben ist etwas!, erkennt sie. Zunächst nimmt Karen nur einen schwarzen Schatten wahr, dann hört sie ein seltsames Schwirren, ein Flattern, krächzende Rufe. Eine dunkle Wolke schiebt sich vor die Sonne, eine Wolke aus Federn, so scheint es. Aber diese Wolke verharrt nicht dort oben, sie senkt sich, stürzt tiefer, das Schlagen von Flügeln ist zu hören, krächzende Schreie von Vögeln. Dann trifft Karen der erste Flügelschlag, eine scharfe Kralle berührt ihre Stirn... |
Band 15: |
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Draußen rüttelt der Wind an den knorrigen Bäumen, immer wieder schlagen Zweige ans Fenster. Rebecca und die alte Frau sitzen schweigend da und lauschen auf die Geräusche des Teekessels, der auf dem Ofen summt. Plötzlich ertönt ein langgezogener Schrei — wie der Schmerzensschrei eines Menschen oder der Ruf eines großen Nachtvogels. |
Band 16: |
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Wie angewurzelt bleibt Rebecca stehen. Da war er wieder! Ganz deutlich hat sie die dunkle Gestalt gesehen, die gerade hinter einem Grabstein verschwunden ist. Nichts kann Rebecca jetzt mehr halten. Sie denkt nicht an die Gefahr, in die sie sich begibt, sondern hat nur noch einen Gedanken: |
Band 17: |
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Merkwürdige Dinge gehen mit Jana Hobrecht vor. Seit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie nicht mehr dieselbe. Rebecca kann es kaum glauben, als die junge Frau ihr eröffnet, dass sie jetzt wirklich in ein Kloster eintreten will. Und wie groß ist ihr Entsetzen, als Jana dort eines Tages vor der Mutter Oberin zusammenbricht! Sie schlägt um sich, rollt mit den Augen und redet wirr, kreischt und lacht schrill... Im Kloster ist man sich einig darüber, was das bedeutet: Jana ist vom Teufel besessen! Kurze Zeit später wird ganz in der Nähe eine Leiche gefunden. Das tote junge Mädchen ist übel zugerichtet, seltsame Zeichen bedecken seinen Körper — Teufelsmale? Alles scheint darauf hinzudeuten, dass Jana die Täterin ist! Doch Rebecca kann das nicht glauben... |
Band 18: |
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Der Garten kommt Rebecca verwildert vor. Zwischen wuchernden Sträuchern erheben sich hüfthohe Steine. Beim Näherkommen er kennen Rebecca und ihr Freund Tom verwitterte Schriftzüge da rauf. Grabsteine! Rebecca erschauert. Ein Friedhof als Garten! Jetzt tritt eine schwarz gekleidete Frau aus dem Haus. Uralt muss sie sein, in ihren stechenden grünen Augen scheint das Wissen aus Jahrhunderten zu liegen — und dennoch mustern sie ihre Besucher hell wach wie die einer Zwanzigjährigen. |
Band 19: |
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Was war das? Rebecca hält den Atem an und lauscht in die Stille hinein. Sie ist sich sicher, einen dumpfen Knall gehört zu haben. Jetzt ertönen Schritte, und irgendwo in dem alten Schloss knarrt eine Tür. Dann hört sie ein Geräusch, das ihr durch Mark und Bein geht. Es klingt wie das Fauchen eines wilden Tieres, dann folgt ein lang gezogener Schrei. Mit einem Ruck setzt sich Rebecca in ihrem Bett auf und tastet nach dem Schalter der Nachttischlampe. Als das kleine Licht aufflammt, zwingt sie sich zu Ruhe. War das wirklich das Fauchen eines Tieres?, überlegt sie. Rebecca überläuft es eiskalt, als sie daran denkt, was ihr Robin, der Besitzer von Schloss Waldstein, erzählt hat: dass in dem alten Gemäuer ein seltsames, gefährliches Wesen lauert. Robin nennt es den „Katzenmann“... |
Band 20: |
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Ein grässlicher Totenschädel starrt die junge Frau aus leeren Augenhöhlen an. Bleiche, lange Finger greifen wie Spinnenbeine nach ihrer Kehle... „Du bist die Nächste!“, zischt die finstere Gestalt, doch da nimmt Nadine ihren ganzen Mut zusammen und holt zu einem kräftigen Schlag aus... |
Band 21: |
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Paris! In der Stadt der Liebe wird Rebecca in einem letzten großen Abenteuer das Rätsel um ihre Herkunft lösen. Die mysteriöse Einladung einer Unbekannten hat Rebecca und ihren besten Freund Tom hierher geführt. Jetzt stehen sie einer dunkelhaarigen Frau gegenüber, die Rebecca mit einer seltsamen Mischung aus Zuneigung und Bedauern ansieht. „Ich bin Lisette Marchand und heiße euch herzlich willkommen in meinem Haus“, sagt sie. |
© Manuela Reutlinger