Sie sind hier: Startseite - Literatur - Wunderwelten - The Asgard Saga


Wunderwelten

Wolfgang Hohlbein und Manowar
präsentieren

19. Juni 2009

von Anke Brandt

Auf dem Magic Circle Festival in Bad Arolsen im Jahr 2008 verkündeten Manowar und Wolfgang Hohlbein vor 30.000 Fans eine völlig neue, in dieser Form noch nicht da gewesene Zusammenarbeit. Band und Autor entwickeln ein Epos von sprachgewaltiger und musikalischer Stärke, das am 18. Juli 2009 während des Magic Circle Festival auf der Loreley seine Weltpremiere feiern wird.
Wolfgang Hohlbein erfüllt sich mit dieser Zusammenarbeit einen großen Traum. Er ist bekennender Fan von Manowar, von deren harten, treibenden Rhythmen, vom großartigen Gesang Eric Adams, von dieser Art Heavy Metal, wie Manowar sie präsentiert. Diese Musik passt laut Aussage des Autors genau zu dem Gefühl was er empfindet, wenn seine Helden in verzweifelter Anstrengung um Sieg oder Niederlage kämpfen.
Da es Joey DeMaio, dem Frontmann von Manowar, ähnlich ergeht, lag die Zusammenarbeit beinahe auf der Hand. Auch DeMaio entwickelt das gleiche Gefühl für dramatische Stoffe und so wird die ASGARD SAGA zu einem gewaltigen Epos, wie es das wohl noch nicht gegeben hat. Ziel aller Beteiligten ist es, die Herzen der Menschen zu erreichen, sowohl mit der Story als auch mit der Musik.
Initiiert hat die Zusammenarbeit der Musikjournalist Ralf Buxa, Fan von Manowar und Wolfgang Hohlbein, durch dessen Mitarbeit beide Welten miteinander verbunden werden.

Als Kulisse für die Weltpremiere dient die Loreley-Freilichtbühne. Gäbe es einen passenderen Ort, um die nordischen Götter wieder auferstehen zu lassen? Die Loreley diente schon als Aufführungsort für Richard Wagners eigene Interpretation der nordischen Göttersagen um Odin, Thor und Walhalla in seinem vierteiligen Opus »Der Ring der Nibelungen«. Und genau dieses Thema greifen Wolfgang Hohlbein und Manowar nun wieder auf. Auch sie werden ihre eigene Interpretation darbieten, voller Action, Dramatik und Leidenschaft.
Wolfgang Hohlbein hat den ersten Band der ASGARDSAGA geschrieben, ein großes Epos um Thor. Manowar nahm die Idee der Story auf und produzierte dazu ein Album, aus dem am 18. Juli die ersten Titel vorgestellt werden. Literatur und Musik finden in einer Form zueinander, die sich nicht nur ergänzt, sondern absolut konform laufen und harmonieren.

Doch es sind nicht nur Wolfgang Hohlbein und Manowar, die zum Gelingen des Gesamtwerkes beitragen. Auf www.asgard-saga.com hatten und haben die Fans, nein eigentlich jeder, der sich für das Werk interessiert, die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen, Inspirationen mit einfließen zu lassen. Die interaktive Homepage dient dazu, dass jeder sich an dem kreativen Prozess der Entstehung beteiligen kann. Oder er kann seine Empfindungen darlegen, was gefallen hat oder vermisst wurde, kurzum, www.asgard-saga.com dient zum Gedankenaustausch, um die ASGARD SAGA zu eben dem gewaltigsten Epos unserer Zeit zu machen, auf dessen Weg dorthin sie sich gerade befindet. Und Wolfgang Hohlbein zeigte sich in einem Interview mit Thorminatrix vom 29. April diesen Jahres zuversichtlich, was die Zusammenarbeit mir den Fans angeht. Er sagte: »Ich kann mir kaum ausmalen, wie dieses Universum explodieren wird, wenn die Fans mit ihren Ideen und Talenten einsteigen.«

Der Autor

Wolfgang Hohlbein ist ein Erzähler. »Wäre ich im Mittelalter geboren worden, dann wäre ich wahrscheinlich von Hof zu Hof gezogen, um Geschichten von Drachen, Schlachten und Liebeständel zum Besten zu geben.« Und eigentlich tut er auch heute nichts anderes. Nur, dass er nicht von Hof zu Hof zieht, sondern von Verlag zu Verlag, und immer dort seine Geschichten vorstellt, wo das Umfeld für ihn und seine Leser am stimmigsten ist. Dabei reizt ihn nicht nur die Lust am Fabulieren, sondern auch das freie Spiel mit ungewöhnlichen Ideen und fantastischen Einfällen. Am meisten aber treibt ihn das Interesse an Menschen voran, an dem Schicksal seiner Hauptpersonen und den Verwicklungen, die aus ihrem Leben etwas ganz besonderes machen - eben etwas, das es rechtfertigt, sie in einer gleichermaßen spannenden wie mitreißenden Geschichte auftreten zu lassen.
Auf diese Weise hat er bereits weit über 150 Romane verfasst, den überwiegenden Teil alleine, etliche Kinder- und Jugendbücher gemeinsam mit seiner Frau Heike und einige wenige Erwachsenenromane mit Co-Autoren wie Dieter Winkler.
Ein ausführliches Autorenportrait findet man auch in den Wunderwelten.

Die Band

Manowar gilt als Begründer der musikalischen Stilrichtung True Metal. Musikalisch unterscheidet sich True Metal kaum von anderen Metal Richtungen, der Unterschied ist in der ideologischen Einstellung von Musikern und Fans zu suchen.

Manowar wurden 1980 von Joey DeMaio und Ross Ross the Boss Friedman gegründet. Sie lernten sich während der Heaven-and-Hell-Tour von Black Sabbath kennen, wo beide bei der Vorgruppe Shakin‘ Street tätig waren. Nach einem einzigen Demo von 1981, welches von Joey DeMaio (Bass), Ross Friedman (Gitarre), Eric Adams (Gesang) und Karl Kennedy (Schlagzeug) eingespielt wurde, bekam die Band ihren ersten Plattenvertrag und veröffentlichte ein Jahr später ihr erstes Album Battle Hymns. Auf diesem Album hört man erstmals auch die tiefe und sonore Stimme von Orson Wells, der die Textpassagen in dem Song Dark Avenger und auf der Single Defender übernahm. Noch heute beginnt jedes Konzert der lautesten Rockband der Welt mit Welles‘ Stimme.
Joey DeMaio und Eric Adams sind das Urgestein der Band, während es an Gitarre und Schlagzeug zu diversen Mitgliederwechseln kam.
Manowar orientieren sich zum einen an kraftvollen Kompositionen aus der sinfonischen Musik wie zum Beispiel Richard Wagner aber auch an folkloristischen Elementen aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Die facettenreiche Stimme von Eric Adam sorgt dazu für die besondere Ausdruckskraft, die die Musiker ihren Titeln verleihen. In ihren Texten greifen sie gern Motive aus der nordischen Mythologie auf und scheinen damit für das Projekt ASGARD SAGA prädestiniert zu sein.

Die Loreley

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin,
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt,
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr gold'nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar,
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt'ge Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen,
Die Loreley getan.

(Heinrich Heine)

Die Loreley (Lorelei) ist ein etwa 132 Meter hoher Schieferfelsen im Welterbe Oberes Mittelrheintal bei St.Goarshausen. Faszinierend ist der Blick vom Aussichtspunkt auf die Städte St.Goarshausen mit Burg Katz und auf St.Goar mit Burg Rheinfels.
An der Loreley ist der Rhein bis zu 25m tief aber nur 113m breit. Damit zählt dieses Stück Rhein zu den heute noch gefährlichsten Wasserwegen im Mittelrheintal. Schiffen auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Oberwesel bis St.Goarshausen werden entgegenkommende Schiffe durch Lichtsignale, die sogenannte Wahrschau, angezeigt.
Neben dem Binger Loch gehörte die Loreley aber auch schon im Mittelalter zu den gefährlichsten Stellen des Rheins, denn es kam immer wieder zu Unglücksfällen. Deshalb ließ sich in St. Goar gegenüber der Loreley der heilige Goar nieder, um Schiffbrüchige dieser Unglücke zu retten.
Der Ballade nach saß eine Nixe, Loreley genannt, auf dem gleichnamigen Felsen und lockte mit ihrer Stimme die Rheinschiffer an, die wegen ihres unglaublich schönen Gesangs die gefährliche Strömung und die Felsenriffe nicht beachteten und mit ihren Schifferbooten zerschellten. Kennzeichnend war auch, dass sie ihr langes blondes Haar mit einem goldenen Kamm kämmte.
Heute ist die Loreley ein beliebtes Ausflugsziel. Die Loreley-Freilichtbühne bietet einen unvergleichlichen Veranstaltungsort, der aufgrund seiner natürlichen Akustik für klassische Konzerte bis hin zu Rockspektakeln genutzt wird. Bis zu 18.000 Besucher fasst das Amphitheater, welches 1939 erbaut und mit der Oper »Wilhelm Tell« eröffnet wurde.

Der Event

Die Vorbereitungen zum ASGARD SAGA Premieren Event laufen nun auf vollen Touren. Auf www.asgard-saga.com und www.hohlbein.net werden die Fans mit regelmäßigen News auf dem Laufenden gehalten. Es stehen dort auch schon 2 Trailer zur Verfügung, die szenisch und mit den ersten Textzeilen von Wolfgang Hohlbein auf das große Epos vorbereiten.
Wer nun Lust auf Mehr bekommt und live vor Ort sein möchte, wenn die ASGARD SAGA Premiere hat, der kann Karten bestellen über die Homepage des Magic Circle Festival www.magiccirclefestival.com

Weitere Informationen zur ASGARD SAGA gibt es auf:

www.asgard-saga.com, www.hohlbein.net und ebenfalls auf www.magiccirclefestival.com.

Quellenverzeichnis:

www.hohlbein.net
www.asgard-saga.com
www.wikipedia.de
www.magiccirclefestival.com

Bilder Band und Event: www.hohlbein.net mit freundlicher Genehmigung von Dieter Winkler
Bild Autor: Anke Brandt
Bild Loreley: www.wikipedia.de
Asgard-Saga-Logo: www.asgard-saga.com

© Anke Brandt

 

© by 2009
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox