| Sie sind hier: Startseite - Literatur - Wunderwelten - Hans Joachim Alpers | |||
Hans Joachim Alpers wurde am 14. Juli 1943 in Wesermünde / Bremerhaven geboren. Nach der Schule absolvierte er eine Schiffschlosserlehre und arbeitete auf der Deutschen Werft. Der Schlosserlehre folgte ein Ingenieurstudium in Bremen. Als Ingenieur arbeitete er in einem Konstruktionsbüro. An der Universität Hamburg folgte ein Studium in Maschinenbau, Politik und Erziehungswissenschaft. Bereits während des Studiums schrieb er Kurzgeschichten, die in Fanzines erschienen. 1967 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Jürgen Andreas eine Kurzgeschichtensammlung unter dem Titel Erde ohne Menschen. Es folgten nach weiteren Kurzgeschichten, einige Heftromane, die auch für andere Autoren als Sprungbrett dienten. Etwa unter dem Verlagspseudonym Gregory Kern für die Bastei-Serie Commander Scott. Ihnen folgten Jugendbücher in den Bereichen Science Fiction und Krimis. Unter anderem erschienen diese unter dem Pseudonym Daniel Herbst. Viele Jugendbücher verfasste er mit Ronald M. Hahn, mit dem er auch später intensiv zusammenarbeitete. Er schrieb in all den Jahren eigene Geschichten, übersetzte, rezensierte, arbeitete als Herausgeber, arbeitete an Hörspielen mit, schrieb Sachbücher und vieles mehr. In seiner Arbeit war er immer irgendwie der Phantastik, hauptsächlich der Science Fiction, verhaftet. Als 1984 Ulrich Kiesow im Gefolge von Dungeons & Dragons das deutsche Rollenspiel Das Schwarze Auge entwickelte, waren Hans Joachim Alpers und Kiesows Schwager Werner Fuchs dabei. Das Schwarze Auge ist bis in die heutige Zeit das erfolgreichste deutsche Rollenspiel, mit umfangreichen Regeln, Modulen und Handyspielen. Bereits ein Jahr vorher hatten sie die Firma Fantasy Productions gegründet, die heute als FanPro firmiert. Unter dem Pseudonym Claus Lenthe veröffentlichte Alpers DSA-Abenteuer-Module. Bis zu seinem Tod schrieb er zudem DSA-Romane, die zuerst im Wilhelm Heyne Verlag, später im Piper Verlag erschienen. Dabei entwickelte er die Reihe Rhiana. Sie beginnt mit einer jungen Amazone, die sich in den bis jetzt erschienenen sieben Abenteuern immer weiter entwickelte. Die Welt nennt sich Aventurien und wird seit mehr als 25 Jahren von ihren Schöpfern, ohne den leider viel zu früh verstorbenen Ulrich Kiesow, weiter entwickelt. Die Beschreibungen von Städten und Ländern, Personen und Monstern, Zaubersprüchen und Waffen umfassen inzwischen mehrere Regelwerke. Pseudonyme
Preise
Werke - Eine Auswahl
Rhiana von Talania ist die Tochter der Kriegsgöttin Rondra und des Königs Arlos. Ihr Vater wurde von Thronräubern ermordet, sie selbst konnte mit einigen Getreuen fliehen. Die Thronräuber stellen ihr aber immer noch im Exil nach. Die Flucht vom Inselkönigreich der sieben Winde auf das Festland hat ihr nicht viel geholfen. Ihre Mutter legt ihr das Schicksal des Landes Aventurien in ihre Hände, während die Amazone Neel, Tjalmar der Thorwaler und andere für eine umfassende Ausbildung als Kriegerin sorgen. Die junge Frau ist zunächst gar nicht begeistert. Erst als sie in die Hände von Verschwörern gerät, ihr väterlicher Freund und Beschützer Tjalmar getötet wird, nimmt sie den Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf. Ihr sorgloses Leben als Teenager ist mit einem Schlag zu Ende. Rhiana macht sich auf den Weg, den Mord an ihrem Vater aufzuklären. In ihrer Begleitung finden sich ihr Wolfshund Eisfell und die Halbelfin Finni. Zu dritt nehmen sie den Kampf auf. Dabei lernt sie zum ersten Mal dunkle Magie und ihre Auswirkungen kennen. Unter anderem erfährt sie von den Plänen ihrer Stiefmutter. Die albernische Baronin ist im Thronraub verwickelt, da sie die Herrschaft über Talania übernehmen will. Es gibt aber noch die geheimnisvolle Gruppierung, der »Flammenbund«, vor dem sich das junge Mädchen in Acht nehmen muss. Der Flammenbund will einen der mächtigen Ur-Drachen wieder ins Leben zurückrufen. Dabei stört eine lebende Halbgöttin aber.
Endlich haben Rhianas Getreue geeignete Schiffe gefunden, um das ungeliebte Havena zu verlassen. Der Exodus steht unmittelbar bevor, als etwas Unvorhergesehenes passiert: Die von dem obersten Hetman Bjarnison angeführten Thorwaler greifen mit einer mächtigen Flotte die Hafenstadt an.
Das vorliegende Buch gibt sich den Anspruch, ein Lexikon der Horrorliteratur zu sein. Es beginnt mit einer Einführung in die Horrorliteratur. Auf diesen 21 Seiten findet sich ein langer, in vielen Dingen oberflächlicher Artikel. Peinlich erscheint mir, dass England und die Vereinigten Staaten von Amerika jeweils große Artikel erhalten, die deutsche Gruselliteratur sich aber mit Frankreich, Polen und Russland einen Artikel teilen muss. Dieser Beitrag basiert auf dem Phantastischen Bücherbrief Ausgabe 560 vom Februar 2011. Copyright © 2011 by Erik Schreiber
|
|||
© by |
nach oben | Zurück | Optimiert für 1024x768 Pixel im IE & Mozilla Firefox |