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Gus‘ DVD-Tipps

Mehr Kate Beckinsale!

Euch hat gefallen, wie Kate Beckinsale in einem knallengen Leder/Latexdress mit zwei Pistolen gleichzeitig schießend durch Underworld hechtete? Ihr wollt mehr von ihr sehen? Dann habe ich folgende Tipps für euch:

Van Helsing
(Van Helsing) Tschechien / USA 2004
Universal - FSK 12 - 126:10 Minuten
Regie: Stephen Sommers
Darsteller: Hugh Jackman, Kate Beckinsale, Richard Roxburgh, David Wenham, Shuler Hensley, Elena Anaya, Will Kemp, Kevin J. O'Connor, Alun Armstrong, Silvia Colloca, Josie Maran, Tom Fisher

Diesmal ist die hübsche Kate keine Vampirin, sondern Vampirkillerin. Ihre Familie ist der erklärte Feind von Dracula, und Van Helsing (eindrucksvoll von Wolverine-Darsteller Hugh Jackman verkörpert) wird ihr vom Vatikan zur Verstärkung geschickt.
Verstärkung hat sie bitter nötig, denn Dracula hat Übles im Sinn, weswegen er sich mit Victor Frankenstein und dem Wolfsmenschen verbündet hat ...

... ein geniales Actionspektakel mit vielen coolen Trickeffekten. So geil kann Popcornkino sein!

Motel
(Vacancy) USA 2007
Sony Pictures - FSK 16 - 81:42 Minuten
Regie: Nimród Antal
Darsteller: Kate Beckinsale, Luke Wilson, Frank Whaley, Ethan Embry, Scott G. Anderson, Mark Casella, David Doty, Norm Compton, Caryn Mower, Meegan Godfrey, Kym Stys, Andrew Fiscella

Dieser Horrorfilm ist irgendwie anders als andere. Statt einer Horde Teenies, die vergnügungssüchtig durch die Lande ziehen, haben wir hier ein nicht ganz so junges Ehepaar, dass sich während einer nächtlichen Autofahrt streitet. Nach einer Autopanne werden sie dann auch noch gezwungen, ein Zimmer in einem Motel zu teilen.
Irgendwann beginnt er dann, den Fernseher einzuschalten – und da kein normaler Empfang möglich ist, legt er ein Video ein.
Übelste Horrorfilme verbessern ihre Laune nicht gerade, und dann bemerkten sie, dass diese Video-Tötungen in ihrem Zimmer stattfinden. Egal, wer hier schläft, er wird auf übelste Weise von drei Tätern misshandelt und umgebracht. Natürlich versuchen sie zu entkommen, aber die Täter haben Heimvorteil und sind bewaffnet.

Die Abweichungen vom üblichen Slasherfilm sind sogleich die Stärke als auch Schwäche dieses Filmes. Es ist für den Zuschauer nicht leicht, sich mit dem streitenden Pärchen zu identifizieren. Selbst für mich, der ich Kate Beckinsale als Schauspielerin sehr schätze, kann ihre Figur im Film einfach nicht sympathisch finden – und so gut sie auch ausschaut, andere Opfer in anderen Filmen schreien und laufen sexier.
Hinzu kommt die FSK 16. Man sieht so gut wie nichts in dem Film, und das funktioniert bei einem Slasherfilm einfach nicht.

Pearl Harbor
(Pearl Harbor) USA 2001
Touchstone / Buena Vista - FSK 12 - 175:31 Minuten
Touchstone / Buena Vista - FSK 16 - 176:57 Minuten (Director's Cut)
Regie: Michael Bay
Darsteller: Ben Affleck, Josh Hartnett, Kate Beckinsale, Cuba Gooding Jr., Jon Voight, Alec Baldwin, Tom Sizemore, William Lee Scott, Greg Zola, Ewen Bremner, Jaime King, Catherine Kellner, Jennifer Garner, Dan Aykroyd

Rafe und Danny sind Kumpels von Kindertagen an – und sie schwärmen für die Fliegerei. Klar, dass sie Piloten werden. Sie wollen es den deutschen Schweinebacken heimzahlen, und sie sind frustriert, weil Amerika nicht in den 2. Weltkrieg eintritt.
Rafe meldet sich sogar freiwillig, um in England gegen die Deutschen zu kämpfen.
Dummerweise findet er danach die Liebe seines Lebens, die Krankenschwester Evelyn.
Als er jedoch in England abgeschossen wird, halten ihn alle für tot, und Danny und Evelyn trösten sich gegenseitig. Da ist die Überraschung groß, als er plötzlich in Pearl Harbor steht.
Aber noch größer ist die Überraschung, als die Japaner die vor Pearl Harbor vor Anker liegende Flotte angreifen.
Was nun abgeht, ist alles andere als das romantische Liebesfilmchen, das man uns bis jetzt vorsetzte: Flugzeuge, Torpedos, Bomben und immer, immer wieder sterbende Menschen. Sie werden erschossen, verbrennen, werden in Stücke gerissen, ertrinken. Ich hätte diesem Film keine 16er Freigabe verpasst!
(Übrigens unterscheiden sich die Kinofassung und der Director's Cut nicht nur in den Gewaltszenen – wer es genauer wissen will, schaue hier nach: http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1971890).

Ich mag diesen Film. Ich mag sowohl die romantische Liebeskomödie mit der gnadenlos süßen Kate Beckinsale, als auch den dramatischen actiongeladenen Kriegsfilm. Gut, manche ideologischen Klopper, wie das Blutspenden in Colaflaschen finde ich übertrieben, aber der Film ist mehr als guckbar. In beiden Fassungen!

Weil es dich gibt
(Serendipity) USA 2001
Highlight - FSK o.A. – 87:14 Minuten
Regie: Peter Chelsom
Darsteller: John Cusack, Kate Beckinsale, Jeremy Piven, Molly Shannon, John Corbett, Bridget Moynahan, Eugene Levy, Lucy Gordon, Kate Blumberg, Mike Benitez, Pamela Redfern, Brenda Logan

Beide greifen gleichzeitig nach dem letzten Paar Handschuhe. So fängt sie an, die Geschichte von Sara und Jonathan, und es funkt gewaltig. Beide sind gerade in einer Beziehung, aber vielleicht ist es trotzdem Schicksal, dass sie sich trafen. Dürfen die beiden, nur weil sie vorher jemand anders trafen, dieses Schicksal außer acht lassen?
Sie beschließen, dem Schicksal eine Chance zu geben: Sara schreibt ihre Telefonnummer in ein Buch, dass sie in irgendeinem Antiquariat verkauft, und wenn das Schicksal sie füreinander bestimmt, wird er genau dieses Buch finden und sie anrufen.
Das dauert ihm natürlich zu lang, und so machen sie den Aufzugtest ...

Dumme Zufälle stehen ihrem Glück im Weg, oder hat das Schicksal sie doch nicht füreinander bestimmt?

Weil es dich gibt ist der mit Abstand romantischste Film, den ich kenne!

© Gus Backus

 

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