| Sie sind hier: Startseite - Kolumnen - Gus‘ DVD-Tipps - Lindsay Lohan - Elvis in Hollywood - Die Spielfilme des Elvis Presley | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kaum haben die Konföderierten die Kriegskasse der Gegner erbeutet, erfahren sie, dass der Krieg schon vorbei war, als sie zuschlugen. Die Beute der eigenen Regierung zu übergeben lohnt also nicht mehr, den Nordstaatlern zurückgeben wollen sie auch nicht – sie beschließen also, das Geld zu behalten und nach Hause zurückzukehren. Der erste Elvis-Film ist ein klassischer Western. Ursprünglich waren für den Film keine Lieder vorgesehen, die fügte man erst nachträglich hinzu (und man verbot Elvis auch, mit seinen üblichen Musikern zu arbeiten – diese Hillbillies wollte man nicht haben – Elvis musste mit erprobten Hollywoodmusikern arbeiten)– und man veränderte auch den Schluss. Bei Testvorführungen kam nämlich gar nicht gut an, dass Elvis am Ende des Films sterben musste. Man filmte Elvis beim Singen von »Love Me Tender (Reprise)« und blendete das ein. Zwischenzeitlich hatte sich Elvis die Haare schwarz gefärbt, aber den Zuschauern schien das nicht aufzufallen. Kein echter Elvis-Film, aber ein sehenswerter Western! |
|
|
Eine heruntergekommene Countryband begleitet einen windigen Politiker auf dessen Wahlkampftour. Da findet die Managerin den jungen Getränkelieferanten Deke Rivers (Elvis Presley), der vor allen Dingen die weiblichen Zuschauer begeistert – und durch einige Tricks verschafft sie ihm den Durchbruch als Sänger – bis einige Moralapostel beschließen, seine Konzerte wegen moralischer Bedenken zu verbieten. Dieser Film zeigt einen aufstrebenden Rock’n’Roll-Sänger, und die Rolle ist Elvis natürlich auf den Leib geschnitten. Er rockt und rollt, und der Soundtrack ist bemerkenswert (Tipp: »Teddy Bear«, aber auch »Got A Lot O‘ Livin‘ To Do«). Ein Film besonders für die Fans des frühen Elvis. |
|
Der junge Bauarbeiter Vince Everett (Elvis Presley) gerät in eine Kneipenschlägerei – und wird sogleich wegen Totschlags verurteilt. Ein harter, rockiger Film – der im Original jedoch zu hart war: Die Auspeitsch-Szene wurde geschnitten (In der Doku »Elvis in Hollywood« ist sie jedoch zu sehen). |
Als Kind musste Danny Fisher mit ansehen, wie sein Vater geschlagen wurde – er beschloss, dass ihn das niemals passieren würde und entwickelt sich zu einem gnadenlosen Schläger. Als er sich mit seinen Mitschülern prügelt, verweigert ihm der Rektor den Schulabschluss, und Danny droht ganz abzurutschen. Insbesondere, als der zwielichtige Maxie Fields ihn in seine Fittiche nimmt … Ich halte diesen Film für den besten und anspruchsvollsten überhaupt. Elvis‘ schauspielerische Leistung ist bemerkenswert – und auch die anderen Schauspieler wissen zu überzeugen. Walter Matthau ist als Maxie Fields richtig fies und Vic Morrow spielte schon überzeugend den Bösewicht in »Saat der Gewalt«. Übrigens ist Dolores Heart, die auch schon in dem Film »Loving You« mitspielte Elvis‘ offensichtlich so sehr verfallen, dass sie ins Kloster ging. Ursprünglich sollte der Film wie das Buch »A Stone for Danny Fisher« heißen, und Elvis nahm auch ein Lied namens »Danny« auf. Als der Film umbenannt wurde, veröffentlichte man den Song nicht (er erschien in den 80er erstmal auf LP). Geschrieben hatte das Lied Conway Twitty, der es dann später unter dem Titel »Lonley Blue Boy« selbst aufnahm. Im Film gibt es jede Menge toller Lieder – insbesondere »Trouble« und »King Creole«. Im Roman ist Danny Fisher übrigens kein Sänger, sondern ein Boxer! Die DVD ist übrigens um 1 Szene länger als die, bis dahin immer mal wieder im Fernsehen gezeigte Fassung: Eine weibliche Nachtclubsängerin tritt in einem Bananenkostüm auf. |
|
Nach seinem Militärdienst in Deutschland spielt Elvis in diesem Film einen amerikanischen GI, der in Deutschland stationiert ist. Eine lustige Komödie um ein paar Soldaten, die eine eigene Bar aufmachen wollen, denen aber das Geld dazu fehlt. Tulsa McLean (Elvis Presley) lässt sich also auf eine Wette ein, die unnahbare Lili zu verführen, verliebt sich aber in sie … … diese familientaugliche Komödie kam unheimlich gut beim Publikum an. Deshalb dürfen (fast) alle folgenden Elvis-Filme als Sequel dieses Films angesehen werden. Übrigens war Juliet Prowse zur Drehzeit die Freundin von Frank Sinatra – und Elvis tat alles, sie ihm auszuspannen. Es gibt unterschiedliche Gerüchte über den Erfolg. |
Flammender Stern(Flaming Star) USA 1960 20th Century Fox - FSK 12 - 88:09 Minuten Regie: Don Siegel Drehbuch: Clair Huffaker, Nunnally Johnson (nach dem Roman »Flaming Lance » von Clair Huffaker) Darsteller: Elvis Presley, Steve Forrest, Barbara Eden, Dolores del Rio, John McIntire, Rodolfo Acosta, Karl Swenson, Ford Rainey, Richard Jaeckel, Anne Benton, L.Q. Jones, Douglas Dick Pacer (Elvis Presley) hat so seine Probleme mit den Nachbarn, denn er ist Halbblut, und es könnte Krieg geben. Die Indianer sichern ihm und seiner Mutter zu, sie unbehelligt zu lassen, aber sie begehen den Fehler, Pacers Bruder Clint zu töten … Ein hammerharter Western von Don Siegel (Der machte solch bahnbrechende Filme wie »Dirty Harry«, »Ein Fressen für die Geier« und »The Shootist« gemacht). Im Rassentrennungsliebenden Südafrika war der Film lange Zeit verboten. Der Film sollte übrigens zuerst »Black Star« heißen, und das Titellied gibt es auch unter diesem Titel. Gibt’s mittlerweile auch auf CD. |
Lied des Rebellen(Wild in the Country) USA 1961 20th Century Fox - FSK 16 – ca. 114 Minuten Regie: Philip Dunne Drehbuch: Clifford Odets (Nach einem Roman von J.R. Salamanca) Darsteller: Elvis Presley, Hope Lange, Tuesday Weld, Millie Perkins, Rafer Johnson, John Ireland, Gary Lockwood Der sozial auffällige Glenn Tyler (Elvis Presley) beginnt mit kreativem Schreiben, um seine Aggressionen abzubauen. Dieser Film zeigt soziales und dramatisches Potential, und auch Elvis darf mehr schauspielern als sonst. Er fiel trotzdem (oder deswegen) beim Publikum (und bei mir auch) durch. Wenigstens ist der Soundtrack klasse! |
![]() Blaues Hawaii(Blue Hawaii) USA 1961 Paramount - FSK 6 - 96:57 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Hal Kanter (nach einer Geschichte von Allan Weiss) Darsteller: Elvis Presley, Joan Blackman, Angela Lansbury, Nancy Walters, Jenny Maxwell, Pamela Austin, Darlene Tompkins, Christian Kay, Roland Winters, John Archer, Howard McNear, Steve Brodie Nach dem Flop beschloss man, zu altbewährten Themen zurückzukehren: Als Chad Gates (Elvis Presley) nach abgeleistetem Armeedienst nach Hawaii zurückkehrt, verheimlich er dies seiner Familie. Er will sich nämlich nicht in das gemachte Nest setzen, sondern seinen eigenen Weg gehen. Absoluter Hit ist der Song »Can’t Help Falling In Love«, welches es als Studioversion und Filmversion (nur mit Spieluhrbegleitung) auf CD gibt. |
Ein Sommer in Florida(Follow That Dream) USA 1962 MGM - FSK 6 - 105:00 Minuten Regie: Gordon Douglas Drehbuch: Charles Lederer (nach dem Roman »Pioneer, Go Home!” von Richard Powell) Darsteller: Elvis Presley, Arthur O'Connell, Anne Helm, Joanna Cook Moore, Jack Kruschen, Simon Oakland, Roland Winters, Alan Hewitt, Howard McNear, Frank DeKova, Herbert Rudley, Gavin Koon Pop hat seine eigene Lebensphilosophie: Sobald man ihm etwas verbietet, macht er dies erst recht. Ein Schild »Für die Öffentlichkeit gesperrt« veranlasst ihn, eine neugebaute Straße zu befahren. Als dann der Benzintank leer ist (der Tankanzeige hat Pop auch nicht geglaubt), richtet sich die Familie Kwimper häuslich auf dem Bilderbuchstrand in Florida ein. Später bekommen die Siedler sowohl Probleme mit der organisierten Kriminalität als auch mit dem Jugendamt. Pop wird verklagte, und ausgerechnet sein nicht ganz so intelligenter Sohn Toby (Elvis Presley) übernimmt die Verteidigung. Dieser Film ist vielmehr eine Satire, denn eine Komödie (und das Buch ist noch viel, viel geiler als der Film). Ich mag ihn, ich mag ihn sehr! |
![]() Harte Fäuste, heiße Liebe(Kid Galahad) USA 1962 MGM - FSK 16 - 92:22 Minuten Regie: Phil Karlson Drehbuch: William Fay (nach einer Geschichte von Francis Wallace) Darsteller: Elvis Presley, Gig Young, Lola Albright, Joan Blackman, Charles Bronson, David Lewis, Robert Emhardt, Liam Redmond, Judson Pratt, Ned Glass, George Mitchell, Roy Roberts Nach seinem Militärdienst zieht Walter Gulick (Elvis Presley) ziellos durch Amerika, auf der Suche nach Arbeit als Automechaniker – er findet einen Job als Boxer, und weil er so ritterlich für Frauen einsteht, nennt man ihm (nach einem Ritter von Artus‘ Tafelrunde) Kid Galahad. Der Film schwankt irgendwo zwischen ernsthaften Drama und Elvisartiger Komödie. Das Ergebnis ist ganz in Ordnung, der Soundtrack ist hingegen herausragend. |
![]() Girls, Girls, Girls (Girls, Girls, Girls) USA 1962 Paramount - FSK 12 - 94:46 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Edward Anhalt, Allan Weiss Darsteller: Elvis Presley, Stella Stevens, Jeremy Slate, Laurel Goodwin, Benson Fong, Robert Strauss Ross Carpenter (Elvis Presley) ist ein erfolgloser Fischer, wie gut, dass er singen kann … Der Film kommt an »Blue Hawaii« nicht heran – enthält aber den genialen Song »Return To Sender«! Ach ja, und hier beginnt die (zweifelhafte) Tradition, Elvis mit Kindern agieren zu lassen. |
![]() Ob blond, ob braun (It Happened At The World's Fair) USA 1963 Warner Home Video - FSK 6 - 100:43 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Si Rose, Seaman Jacobs Darsteller: Elvis Presley, Joan O'Brien, Gary Lockwood, Vicky Tiu, H.M. Wynant, Edith Atwater, Guy Raymond, Dorothy Green, Kam Tong, Yvonne Craig, Kurt Russell, John Hart Auf der Weltausstellung in Seattle versucht der Pilot Mike Edwards (Elvis Presley) sich für das Astronautenprogramm einzuschreiben. Unterwegs verliebt er sich in eine Krankenschwester – und, um sich von dieser umsorgen zu lassen, lässt er sich von einem Jungen ordentlich vor das Schienbein treten! Natürlich fliegt sein Schwindel auf, und die Krankenschwester würde sich von ihm abgewandt haben, hätte er sich nicht aufopferungsvoll um ein Chinesen-Mädchen gekümmert … Der tretende Junge ist Kurt Russell, der später in »John Carpenters Elvis« den King spielt. (Auch sehenswert: »Crime Is King« mit Kurt Russell & Kevin Kostner!) |
![]() Acapulco (Fun In Acapulco) USA 1963 Paramount - FSK 6 - 92:58 Minuten Regie: Richard Thorpe Drehbuch: Allan Weiss Darsteller: Elvis Presley, Ursula Andress, Elsa Cárdenas, Paul Lukas, Larry Domasin, Alejandro Rey, Robert Carricart, Teri Hope, Robert Alderette, Marco Antonio, Salvador Baguez, Loren Brown Als Kapitän einer Yacht wird Mike Windgren (Elvis Presley) gefeuert und verdingt sich jetzt sowohl als Nachtclubsänger als auch als Bademeister. Gleichzeitig baggert er eine Stierkämpferin und die Tochter des Küchenchefs an. Da hat er kaum Zeit, sein Trauma zu bekämpfen: Als Artist hat er einen Unfall verschuldet, bei dem sein Bruder starb. Ach ja, es gibt eine Szene, in der Elvis von verschiedenen Statisten hochgehoben und auf Händen getragen wurde. Diese Szene schmiss Elvis mehrfach, da einer der Statisten nicht seine Hände von bestimmten Stellen des Kings lassen konnte. |
Die wilden Weiber von Tennessee (Kissin' Cousins) USA 1964 Warner Home Video - FSK 6 - 92:24 Minuten Regie: Gene Nelson Drehbuch: Gerald Drayson Adams, Gene Nelson Darsteller: Elvis Presley, Arthur O'Connell, Glenda Farrell, Jack Albertson, Pamela Austin, Cynthia Pepper, Yvonne Craig, Donald Woods, Tommy Farrell, Beverly Powers, Hortense Petra, Robert Stone Das Militär will eine Basis in den Bergen errichten, trifft aber auf unerwarteten Widerstand der Bevölkerung. Da trifft es sich gut, dass einer der Offiziere (Elvis Presley) mit den Hillbillies verwandt ist … Dies ist einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe – und der Soundtrack ist auch nicht viel besser. Elvis, was hast du da getan? |
![]() Tolle Nächte in Las Vegas (Viva Las Vegas) USA 1964 Warner Home Video - FSK 12 - 81:23 Minuten Regie: George Sidney Drehbuch: Sally Benson Darsteller: Elvis Presley, Ann-Margret, Cesare Danova, William Demarest, Nicky Blair, Robert Aiken, Holly Bane, Larry Barton, John Burnside, Carl Carlson, Ruth Carlson, Regina Carrol Lucky Jackson will den Grand Prix von Las Vegas zu gewinnen – aber vorher braucht sein Rennwagen einen Motor. Gut, dass er gerade das Geld dazu beim Würfeln gewonnen hat. Natürlich kommt was dazwischen, und zwar eine Frau. Elvis will ihr imponieren und landet im Pool, wobei seine Kohle den Bach runter geht. Dieser Film lebt von der Spannung zwischen Elvis und Ann-Margret. Die beiden sangen nicht nur drei Duette (welche jedoch erst Jahre später veröffentlicht wurden), sie waren auch ein Paar. Elvis kaufte ihr ein rundes Himmelbett, aber sie war nicht bereit, ihre Karriere für den King aufzugeben. Die DVD ist übrigens um 1 Szene länger als die, bis dahin immer mal wieder im Fernsehen gezeigte Fassung: Ann-Margret schmiert ein paar Sandwiches und sing ein nettes Lied. |
![]() König der heißen Rhythmen (Roustabout) USA 1964 Paramount - FSK 6 - 97:16 Minuten Regie: John Rich Drehbuch: Anthony Lawrence, Allan Weiss Darsteller: Elvis Presley, Barbara Stanwyck, Joan Freeman, Leif Erickson, Sue Ane Langdon, Pat Buttram, Joan Staley, Dabbs Greer, Steve Brodie, Norman Grabowski, Jack Albertson, Jane Dulo Charlie Rogers (Elvis Presley) arbeitet als Gelegenheitsarbeiter und nach einem Unfall als Handlanger auf der Kirmes. Der junge Mann ziemlich arrogant und hat Schwierigkeiten, sich in die Gemeinschaft einzufügen – aber die Liebe zu einer Schaustellerin verändert ihn … Ein eher mittelmäßiger Film – aber immerhin enthält er den alten Coasters-Hit »Little Egypt«. |
Kurven-Lilly (Girl Happy) USA 1965 Warner Home Video - FSK ohne Altersbeschränkung - 92:10 Minuten Regie: Boris Sagal Drehbuch: Harvey Bullock, R.S. Allen Darsteller: Elvis Presley, Shelley Fabares, Harold J. Stone, Gary Crosby, Joby Baker, Nita Talbot, Mary Ann Mobley, Fabrizio Mioni, Jimmy Hawkins, Jackie Coogan, Peter Brooks, John Fiedler Rusty Wells (Elvis Presley) will mit seinen Bandkollegen wie jedes Jahr in Fort Lauderdale den Spring Break genießen – doch sein Boss will ihn nicht lassen. Doch dann teilt ihm seine Tochter am Telefon mit, statt ihre Ferien zu Hause zu verbringen sie mit ihren Freundinnen in eben jenen Ferienort zu fahren gedenkt. Rusty bietet sich als Aufpasser an – und dieser Job ist gar nicht so einfach, weil das Töchterchen ein heißer Feger ist. Letztendlich verliebt sich selbst Rusty in das Mädchen und bekommt jede Menge Ärger ... Auch dieser Film lebt von der spürbaren Spannung von Elvis zu seiner weiblichen Hauptdarstellerin (Shelley Fabares). Die Musik geht mehr in Richtung Beat, ist aber allemal hörenswert. |
![]() Cowboy Melodie (Tickle Me) USA 1965 Diesen Film gibt es bisher nicht in Deutsch auf DVD Regie: Norman Taurog Drehbuch: Elwood Ullman, Edward Bernds Darsteller: Elvis Presley, Julie Adams, Jocelyn Lane, Jack Mullaney, Merry Anders, Bill Williams, Edward Faulkner, Connie Gilchrist, Barbara Werle, John Dennis, Allison Hayes, Ines Pedroza Der singende Rodeo-Reiter Lonnie Beale (Elvis Presley) verliebt sich in die junge Besitzerin einer Schönheitsfarm, ungleichzeitig sucht er nach einem Goldschatz ... Ich habe diesen Film nie gesehen und kann auch nichts über die Qualität sagen. Allerdings hat Elvis für diesen Film keinen speziellen Soundtrack aufgenommen, sondern einfach Lieder aus seinem normalen Studioschaffen verwendet. |
![]() Verschollen im Harem (Harum Scarum) USA 1954 Warner Home Video - FSK 12 - 81:51 Minuten Regie: Gene Nelson Drehbuch: Gerald Drayson Adams Darsteller: Elvis Presley, Mary Ann Mobley, Fran Jeffries, Michael Ansara, Jay Novello, Philip Reed, Theodore Marcuse, Billy Barty, Dirk Harvey, Jack Constanzo, Larry Chance Barbara Werle Der Schauspieler Johnny Tyronne (Elvis Presley) tötet in einem seiner Filme mit einem Karateschlag einen Panther. Deswegen wird er entführt, um einen Herrscher, der niemanden mit Waffen in seine Nähe lässt, zu töten ... Der zweite volle Durchhänger von Elvis. Er wacht aus der Bewusstlosigkeit in einem Harem auf und beginnt gleich, zu singen. Der Film ist schwachsinnig, und Elvis hatte auch keine Lust, ihn zu machen (was man ihm ansieht). Sein Manager Colonel Tom Parker wollte gerne ein Kamel im Film sehen, aber da hat sich Elvis strikt geweigert. Den Film hätte ein Kamel allerdings weder schlechter noch besser gemacht. |
Frankie und Johnny (Frankie And Johnny) USA 1966 MGM - FSK 6 - 83:52 Minuten Regie: Frederick De Cordova Drehbuch: Alex Gottlieb (nach einer Geschichte von Nat Perrin) Darsteller: Elvis Presley, Donna Douglas, Harry Morgan, Sue Ane Langdon, Nancy Kovack, Audrey Christie, Robert Strauss, Anthony Eisley, Joyce Jameson Das traditionelle Lied Frankie & Johnny stand Pate für diesen Film. Frankie und Johnny lieben sich, aber Johnny (Elvis Presley) betrügt seine Frankie. In dieser familientauglichen Komödie nicht wirklich, sondern nur, weil eine Wahrsagerin ihm prophezeite, dass eine Rothaarige ihm Glück im Spiel bringen würde. Das weiß Frankie allerdings nicht … |
![]() Südsee-Paradies (Paradise Hawaiian Style) USA 1966 Paramount - FSK 12 - 87:15 Minuten Regie: Michael D. Moore Drehbuch: Allan Weiss, Anthony Lawrence Darsteller: Elvis Presley, Suzanna Leigh, James Shigeta, Donna Butterworth, Marianna Hill, Irene Tsu, Linda Wong, Julie Parrish, Jan Shepard, John Doucette, Philip Ahn, Mary Treen Der Pilot Rick Richards (Elvis Presley) will in Hawaii mit einem langjährigen Freund einen Hubschraubercharterservice aufzuziehen. Eine sehr schwache Kopie von »Blue Hawaii«. |
![]() Sag niemals ja (Spinout) USA 1966 Warner Home Video - FSK 6 - ca. 89 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Theodore J. Flicker, George Kirgo Darsteller: Elvis Presley, Shelley Fabares, Diane McBain, Dodie Marshall, Deborah Walley, Jack Mullaney, Will Hutchins, Warren Berlinger, Jimmy Hawkins, Carl Betz, Cecil Kellaway, Una Merkel Ein reiches Töchterchen setzt Mike McCoy (Elvis Presley) unter Druck, um sich von ihm ein Ständchen singen zu lassen. Aber auch sonst hat der singende Rennfahrer Probleme mit den Frauen ... Die erotische Spannung zwischen Elvis und Shelley Fabares hat merkbar abgenommen – und der Film ist auch nur unteres Mittelmaß. |
![]() Seemann Ahoi (Easy Come, Easy Go) USA 1967 Warner Home Video - FSK 12 - 91:01 Minuten Regie: John Rich Drehbuch: Allan Weiss, Anthony Lawrence Darsteller: Elvis Presley, Dodie Marshall, Pat Priest, Pat Harrington Jr., Skip Ward, Sandy Kenyon, Frank McHugh, Ed Griffith, Reed Morgan, Mickey Elley, Elaine Beckett, Shari Nims Ted Jackson (Elvis Presley) taucht, und nebenbei erforscht er die Subkultur der 60er. Seine Erfahrungen hinsichtlich des Yoga sind ihm sogar ein eigenes Lied wert … ... auch dieser Film ist mit viel Wohlwollen nur als mäßig zu bezeichnen. |
![]() Zoff für Zwei (Double Trouble) USA 1967 Warner Home Video - FSK 6 - ca. 88 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Jo Heims (nach einer Geschichte von Marc Brandell) Darsteller: Elvis Presley, Annette Day, John Williams, Yvonne Romain, Chips Rafferty, Norman Rossington, Monty Landis, Michael Murphy, Leon Askin, John Alderson, Stanley Adams, Maurice Marsac Der Sänger Guy Lambert (Elvis Presley) und eine Millionenerbin legen sich mit einer Schmugglerbande an … Filme wie dieser begründen das schlechte Image der Elvis-Filme. |
Nur nicht Millionär sein (Clambake) USA 1967 MGM - FSK 6 - 95:05 Minuten Regie: Arthur H. Nadel, Ladislav Smocek, Vladimír Sís Drehbuch: Arthur Browne Jr. Darsteller: Elvis Presley, Shelley Fabares, Will Hutchins, Bill Bixby, Gary Merrill, James Gregory, Suzie Kaye, Harold Peary, Sam Riddle, Angelique Pettyjohn, Olga Kaya, Jack Good Milionärssohn Scott Heyward (Elvis Presley) will ohne Daddys Geld die wahre Liebe finden. So nimmt er einen Job als Wasserskilehrer an … während ein armer Schlucker seinen Platz einnimmt, und das Geldausgeben so richtig genießt. Dieser Film ist nicht berauschend, aber wenigstens stellenweise witzig. |
Harte Fäuste, heiße Lieder(Stay Away, Joe) USA 1968 Warner Home Video - FSK 12 - 96:49 Minuten Regie: Peter Tewskbury Drehbuch: Michael A. Hoey, Burt Kennedy (nach dem Roman "Stay Away, Joe" vonDan Cushman) Darsteller: Elvis Presley, Burgess Meredith, Joan Blondell, Katy Jurado, Thomas Gomez, Henry Jones, L.Q. Jones, Quentin Dean, Anne Seymour, Douglas Henderson, Angus Duncan, Mike Lane Joe Lightcloud (Elvis Presley) bringt nur Ärger (deshalb: »Stay Away Joe«). Diesmal hat er einen Politiker überredet, den Indianern eine Rinderherde für die Zucht zur Verfügung zu stellen. Das wird mit einer ausschweifenden Party gefeiert, wobei man beschließt, eine der Kühe zu schlachten (auf eine kommt es ja nicht an) – doch sie schlachten aus Versehen den einzigen Bullen. Der Film ist teilweise ziemlich peinlich, insbesondere, wenn Elvis dem Bullen »Domenic« singend zur Liebe überreden will (Dieses Lied wurde erst Jahre später veröffentlicht). Trotzdem mag ich den Film – in meinen Augen »Guter Trash«! |
Speedway (Speedway) USA 1968 Warner Home Video - FSK 6 - ca. 90 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Phillip Shuken Darsteller: Elvis Presley, Nancy Sinatra, Bill Bixby, Gale Gordon, William Schallert, Ross Hagen, Christopher West Da die Qualität der Filme kontinuierlich zurückging (Die Einnahmen aus Film und Plattenverkäufen auch) mal wieder eine Rückbesinnung: Steve Grayson (Elvis Presley) ist Rennfahrer und bekommt es mit dem Finanzamt zu tun, weil sein Manager das ganze Geld verspielt hat … mittelmäßiger Film mit Nancy Sinatra als weibliche Hauptdarstellerin. Die beiden singen auch ein Duett ... Nett, aber nicht mehr. |
Liebling, lass das Lügen (Live A Little, Love A Little) USA 1968 Warner Home Video - FSK ohne Altersbeschränkng - 85:24 Minuten Regie: Norman Taurog Drehbuch: Michael A. Hoey, Dan Greenburg (nach dem Roman »Kiss My Firm But Pliant Lips« von Dan Greenburg) Darsteller: Elvis Presley, Michele Carey, Don Porter, Rudy Vallee, Dick Sargent, Sterling Holloway, Celeste Yarnall, Eddie Hodges, Joan Shawlee, Mary Grover, Emily Banks, Michael Keller Der Fotograf Greg Nolan (Elvis Presley) schließt seriöse Modefotos, und im selben Haus für eine andere Firma aufregende Pin-Up-Bilder. Das kostet ihn natürlich ganz schön Nerven – und die Frauen sind auch nicht ohne … Dieser Film wurde erst sehr, sehr spät synchronisiert. Warum? Zu recht! |
Charro(Charro) USA 1969 Warner Home Video - FSK 12 - 94:07 Minuten Regie: Charles Marquis Warren Drehbuch: Charles Marquis Warren (nach einer Geschichte von Frederick Louis Fox) Darsteller: Elvis Presley, Ina Balin, Victor French, Barbara Werle, Solomon Sturges, Lynn Kellogg, James Sikking, Paul Brinegar, Harry Landers, Tony Young, James Almanzar, Charles H. Gray Der ehemalige Outlaw, Jess »Charro« Wade wird von seinen ehemaligen Kumpanen beschuldigt, eine Kanone aus Gold und Silber geraubt zu haben, die der mexikanischen Armee gehört … das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Ein Western in bester Spaghetti-Manier mit einem bärtigen, schmutzigen Elvis. Glaubhaft und gut. |
![]() Immer Ärger mit den Mädchen (Trouble With Girls) USA 1969 Warner Home Video - FSK 6 - ca. 95 Minuten Regie: Peter Tewksbury Drehbuch: Arnold Peyser, Lois Peyser (nach dem Roman »Chautauqua« von Day Keene und Dwight Babcock) Darsteller: Elvis Presley, Marlyn Mason, Nicole Jaffe, Sheree North, Edward Andrews, John Carradine, Anissa Jones, Vincent Price, Joyce Van Patten, Pepe Brown, Dabney Coleman, Bill Zuckert Dieser Film spielt auf der »Chautauqua«, einer Art Zirkusmit Rednern, Lehrern, Musikern, Sängern und Darstellern. Der Manager Walter Hill (Elvis Presley) hat die Sache trotz der üblichen Vorurteilen der kleingeistigen Kleinstadtbürger und nervenden Lokalpolitikergut im Griff – und dann passiert ein Mord ... Ein sehr untypischer Elvis-Film. Sehr anspruchsvoll, aber leider auch ein wenig langweilig. |
Ein himmlischer Schwindel (Change Of Habit) 1969 Diesen Film gibt es bisher nicht in Deutsch auf DVD Regie: William A. Graham Drehbuch: James Lee, S.S. Schweitzer, Eric Bercovici (nach einer Geschichte von John Joseph und Richard Morris) Darsteller: Elvis Presley, Mary Tyler Moore, Barbara McNair, Jane Elliot, Leora Dana, Edward Asner, Regis Toomey Eine Nonne will das echte Leben kennenlernen und arbeitet als Krankenschwester. Dabei verliebt sie sich in den Arzt Dr. John Carpenter (Elvis Presley), der sich aufopferungsvoll um autistische Kinder kümmer. Das führt natürlich zu Gewissenskonflikten … Anspruchsvoll, aber gut. Ein hervorragender Abschluss Elvis‘ Filmkarriere. Durch das 68er NBC TV-Special hatte Elvis wieder Gefallen an Livekonzerten gefunden. Eine gute Entscheidung, obwohl er sicherlich auch bessere Filme hätte machen können, hätte er nur mehr Einfluss auf die Filmstudios ausgeübt. Aber leider überließ er den Abschluss der Verträge ausschließlich seinem Manager Colonel Tom Parker. |
Trotzdem muss man sagen, dass nicht alle Elvis-Filme schlecht waren.
Soweit die heutigen DVD-Tipps – ich wünsche Euch viel Spaß beim Nach-Sehen!
Gruß vom Gus
Copyright © 2010 by Gus Backus