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Gus‘ DVD-Tipps

Elvis in Hollywood - Die Spielfilme des Elvis Presley

Elvis war nicht nur der beste Sänger aller Zeiten, er war auch der beste Schauspieler aller Zeiten. Er konnte einfach alles spielen: Singende Rennfahrer, singende Cowboys, singende Bademeister … Okay, die meisten Elvis-Filme sind nicht wirklich anspruchsvoll – aber eine gute Unterhaltung bieten die meisten schon. Und ein paar echte Perlen gibt es auch unter ihnen – aber seht selbst.

Pulverdampf und heiße Lieder
(Love Me Tender) USA 1956
20th Century Fox - FSK 12 - 85:54 Minuten
Regie: Robert D. Webb
Drehbuch: Robert Buckner(nach einer Geschichte von Maurice Geraghty)
Darsteller: Elvis Presley, Debra Paget, Richard Egan, Robert Middleton, William Campbell, Neville Brand, Mildred Dunnock, Bruce Bennett, James Drury, Russ Conway, Ken Clark, Barry Coe

Kaum haben die Konföderierten die Kriegskasse der Gegner erbeutet, erfahren sie, dass der Krieg schon vorbei war, als sie zuschlugen. Die Beute der eigenen Regierung zu übergeben lohnt also nicht mehr, den Nordstaatlern zurückgeben wollen sie auch nicht – sie beschließen also, das Geld zu behalten und nach Hause zurückzukehren.
Als Vance Reno zu Hause ankommt, sind seine Leute zwar erfreut, aber auch etwas befangen. Da Vance für tot galt, hat sein jüngerer Bruder Clint (Elvis Presley) seine Verlobte geheiratet. Diese liebt ihn immer noch, aber Vance will seinem Bruder nicht in die Quere kommen -
Tja, und dann kommen die Nordstaatler, um ihn zu verhaften, und das geraubte Geld sicherzustellen … als er sich stellen will, bekommt er es auch noch mit seinen ehemaligen Kumpanen zu tun.

Der erste Elvis-Film ist ein klassischer Western. Ursprünglich waren für den Film keine Lieder vorgesehen, die fügte man erst nachträglich hinzu (und man verbot Elvis auch, mit seinen üblichen Musikern zu arbeiten – diese Hillbillies wollte man nicht haben – Elvis musste mit erprobten Hollywoodmusikern arbeiten)– und man veränderte auch den Schluss. Bei Testvorführungen kam nämlich gar nicht gut an, dass Elvis am Ende des Films sterben musste. Man filmte Elvis beim Singen von »Love Me Tender (Reprise)« und blendete das ein. Zwischenzeitlich hatte sich Elvis die Haare schwarz gefärbt, aber den Zuschauern schien das nicht aufzufallen.

Kein echter Elvis-Film, aber ein sehenswerter Western!

Gold aus heißer Kehle
(Loving You) USA 1957
Kinowelt - FSK 12 - 101:37 Minuten
Regie: Hal Kanter
Drehbuch: Herbert Baker, Hal Kanter (nach einer Geschichte von Mary Agnes Thompson)
Darsteller: Elvis Presley, Lizabeth Scott, Wendell Corey, James Gleason, Ralph Dumke, Paul Smith, Kenneth Becker, Jana Lund, Dolores Hart, Grace Hayle, Heather Ames

Eine heruntergekommene Countryband begleitet einen windigen Politiker auf dessen Wahlkampftour. Da findet die Managerin den jungen Getränkelieferanten Deke Rivers (Elvis Presley), der vor allen Dingen die weiblichen Zuschauer begeistert – und durch einige Tricks verschafft sie ihm den Durchbruch als Sänger – bis einige Moralapostel beschließen, seine Konzerte wegen moralischer Bedenken zu verbieten.

Dieser Film zeigt einen aufstrebenden Rock’n’Roll-Sänger, und die Rolle ist Elvis natürlich auf den Leib geschnitten. Er rockt und rollt, und der Soundtrack ist bemerkenswert (Tipp: »Teddy Bear«, aber auch »Got A Lot O‘ Livin‘ To Do«).
Tatsächlich haben ja in den 50ern tatsächlich viele Verantwortliche versucht, Konzerte zu verbieten. Elvis wurde in diversen Fernsehshows nur von der Hüfte aufwärts gefilmt, und die Polizei filmte sogar einige seiner Konzerte, um eventuelle moralische Verfehlungen festzuhalten.

Ein Film besonders für die Fans des frühen Elvis.

Rhythmus hinter Gittern
(Jailhouse Rock) USA 1957
Warner Home Video - FSK 16 - 92:40 Minuten
Regie: Richard Thorpe
Drehbuch: Guy Trosper (nach einer Geschichte von Nedrick Young)
Darsteller: Elvis Presley, Judy Tyler, Mickey Shaughnessy, Vaughn Taylor, Jennifer Holden, Dean Jones, Anne Neyland, Dorothy Abbott, Peter Adams, François André, Robert Bice, Bill Black

Der junge Bauarbeiter Vince Everett (Elvis Presley) gerät in eine Kneipenschlägerei – und wird sogleich wegen Totschlags verurteilt.
Im Gefängnis nimmt ihn, nicht ganz uneingenützig, der Country Sänger Hunk Houghton unter seine Fittiche – wieder entlassen muss sich Vince jedoch erst einmal selbst im Musikbusiness behaupten. Er schafft das nur mithilfe der Werbeassistentin Peggy, die mit ihm sogar eine eigene Plattenfirma gründet. Aber der Erfolg steigt Vince sehr schnell zu Kopf …

Ein harter, rockiger Film – der im Original jedoch zu hart war: Die Auspeitsch-Szene wurde geschnitten (In der Doku »Elvis in Hollywood« ist sie jedoch zu sehen).

Mein Leben ist der Rhythmus
(King Creole) USA 1958
Paramount - FSK 16 - 110:54 Minuten
Regie: Michael Curtiz
Drehbuch: Herbert Baker, Michael Vincente Gazzo (nach dem Roman »A Stone for Danny Fisher« von Harold Robbins)
Darsteller: Elvis Presley, Carolyn Jones, Walter Matthau, Dolores Hart, Dean Jagger, Vic Morrow

Als Kind musste Danny Fisher mit ansehen, wie sein Vater geschlagen wurde – er beschloss, dass ihn das niemals passieren würde und entwickelt sich zu einem gnadenlosen Schläger. Als er sich mit seinen Mitschülern prügelt, verweigert ihm der Rektor den Schulabschluss, und Danny droht ganz abzurutschen. Insbesondere, als der zwielichtige Maxie Fields ihn in seine Fittiche nimmt …
Nebenbei muss sich Danny zwischen zwei Frauen entscheiden: – Die heruntergekommene Sängerin Ronnie, die sich nach einem normalen Leben mit ein bisschen Liebe sehnt und die Verkäuferin Nellie, die bereit ist, für Dannys Liebe mehr zu geben, als schicklich ist.

Ich halte diesen Film für den besten und anspruchsvollsten überhaupt. Elvis‘ schauspielerische Leistung ist bemerkenswert – und auch die anderen Schauspieler wissen zu überzeugen. Walter Matthau ist als Maxie Fields richtig fies und Vic Morrow spielte schon überzeugend den Bösewicht in »Saat der Gewalt«.

Übrigens ist Dolores Heart, die auch schon in dem Film »Loving You« mitspielte Elvis‘ offensichtlich so sehr verfallen, dass sie ins Kloster ging.

Ursprünglich sollte der Film wie das Buch »A Stone for Danny Fisher« heißen, und Elvis nahm auch ein Lied namens »Danny« auf. Als der Film umbenannt wurde, veröffentlichte man den Song nicht (er erschien in den 80er erstmal auf LP). Geschrieben hatte das Lied Conway Twitty, der es dann später unter dem Titel »Lonley Blue Boy« selbst aufnahm. Im Film gibt es jede Menge toller Lieder – insbesondere »Trouble« und »King Creole«.

Im Roman ist Danny Fisher übrigens kein Sänger, sondern ein Boxer!

Die DVD ist übrigens um 1 Szene länger als die, bis dahin immer mal wieder im Fernsehen gezeigte Fassung: Eine weibliche Nachtclubsängerin tritt in einem Bananenkostüm auf.

Kaffee Europa
(G. I. Blues) USA 1960
Paramount - FSK 12 - 99:36 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Edmund Beloin, Henry Garson
Darsteller: Elvis Presley, Juliet Prowse, Robert Ivers, James Douglas, Letícia Román, Sigrid Maier, Arch Johnson, Mickey Knox, John Hudson, Kenneth Becker, Jeremy Slate, Beach Dickerson

Nach seinem Militärdienst in Deutschland spielt Elvis in diesem Film einen amerikanischen GI, der in Deutschland stationiert ist. Eine lustige Komödie um ein paar Soldaten, die eine eigene Bar aufmachen wollen, denen aber das Geld dazu fehlt. Tulsa McLean (Elvis Presley) lässt sich also auf eine Wette ein, die unnahbare Lili zu verführen, verliebt sich aber in sie …

… diese familientaugliche Komödie kam unheimlich gut beim Publikum an. Deshalb dürfen (fast) alle folgenden Elvis-Filme als Sequel dieses Films angesehen werden.
Aber ich muss gestehen: Mir gefällt er auch. Gute Musik (der Soundtrack ist eines der bestverkauftesten Elvisalben aller Zeiten) und gute Gags und viele Anspielungen auf die Deutsche Kultur.

Übrigens war Juliet Prowse zur Drehzeit die Freundin von Frank Sinatra – und Elvis tat alles, sie ihm auszuspannen. Es gibt unterschiedliche Gerüchte über den Erfolg.

Flammender Stern
(Flaming Star) USA 1960
20th Century Fox - FSK 12 - 88:09 Minuten
Regie: Don Siegel
Drehbuch: Clair Huffaker, Nunnally Johnson (nach dem Roman »Flaming Lance » von Clair Huffaker)
Darsteller: Elvis Presley, Steve Forrest, Barbara Eden, Dolores del Rio, John McIntire, Rodolfo Acosta, Karl Swenson, Ford Rainey, Richard Jaeckel, Anne Benton, L.Q. Jones, Douglas Dick

Pacer (Elvis Presley) hat so seine Probleme mit den Nachbarn, denn er ist Halbblut, und es könnte Krieg geben. Die Indianer sichern ihm und seiner Mutter zu, sie unbehelligt zu lassen, aber sie begehen den Fehler, Pacers Bruder Clint zu töten …

Ein hammerharter Western von Don Siegel (Der machte solch bahnbrechende Filme wie »Dirty Harry«, »Ein Fressen für die Geier« und »The Shootist« gemacht). Im Rassentrennungsliebenden Südafrika war der Film lange Zeit verboten.

Der Film sollte übrigens zuerst »Black Star« heißen, und das Titellied gibt es auch unter diesem Titel. Gibt’s mittlerweile auch auf CD.

Lied des Rebellen
(Wild in the Country) USA 1961
20th Century Fox - FSK 16 – ca. 114 Minuten
Regie: Philip Dunne
Drehbuch: Clifford Odets (Nach einem Roman von J.R. Salamanca)
Darsteller: Elvis Presley, Hope Lange, Tuesday Weld, Millie Perkins, Rafer Johnson, John Ireland, Gary Lockwood

Der sozial auffällige Glenn Tyler (Elvis Presley) beginnt mit kreativem Schreiben, um seine Aggressionen abzubauen.

Dieser Film zeigt soziales und dramatisches Potential, und auch Elvis darf mehr schauspielern als sonst. Er fiel trotzdem (oder deswegen) beim Publikum (und bei mir auch) durch. Wenigstens ist der Soundtrack klasse!

Blaues Hawaii
(Blue Hawaii) USA 1961
Paramount - FSK 6 - 96:57 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Hal Kanter (nach einer Geschichte von Allan Weiss)
Darsteller: Elvis Presley, Joan Blackman, Angela Lansbury, Nancy Walters, Jenny Maxwell, Pamela Austin, Darlene Tompkins, Christian Kay, Roland Winters, John Archer, Howard McNear, Steve Brodie

Nach dem Flop beschloss man, zu altbewährten Themen zurückzukehren: Als Chad Gates (Elvis Presley) nach abgeleistetem Armeedienst nach Hawaii zurückkehrt, verheimlich er dies seiner Familie. Er will sich nämlich nicht in das gemachte Nest setzen, sondern seinen eigenen Weg gehen.
Die Story ist bei diesem Film eigentlich nebensächlich. Wichtig sind die exotische Kulisse und die tollen Songs. Eben das Hawaii-Feeling, das Elvis auf besondere Weise zu vermitteln vermochte. Nette Unterhaltung – nicht mehr, nicht weniger!

Absoluter Hit ist der Song »Can’t Help Falling In Love«, welches es als Studioversion und Filmversion (nur mit Spieluhrbegleitung) auf CD gibt.

Ein Sommer in Florida
(Follow That Dream) USA 1962
MGM - FSK 6 - 105:00 Minuten
Regie: Gordon Douglas
Drehbuch: Charles Lederer (nach dem Roman »Pioneer, Go Home!” von Richard Powell)
Darsteller: Elvis Presley, Arthur O'Connell, Anne Helm, Joanna Cook Moore, Jack Kruschen, Simon Oakland, Roland Winters, Alan Hewitt, Howard McNear, Frank DeKova, Herbert Rudley, Gavin Koon

Pop hat seine eigene Lebensphilosophie: Sobald man ihm etwas verbietet, macht er dies erst recht. Ein Schild »Für die Öffentlichkeit gesperrt« veranlasst ihn, eine neugebaute Straße zu befahren. Als dann der Benzintank leer ist (der Tankanzeige hat Pop auch nicht geglaubt), richtet sich die Familie Kwimper häuslich auf dem Bilderbuchstrand in Florida ein.
Als man sie von dort vertreiben will, beschließ Pop zu siedeln (das Grundrecht aller Amerikaner) – aber der Staat hat so seine Probleme mit Querdenkern …

Später bekommen die Siedler sowohl Probleme mit der organisierten Kriminalität als auch mit dem Jugendamt. Pop wird verklagte, und ausgerechnet sein nicht ganz so intelligenter Sohn Toby (Elvis Presley) übernimmt die Verteidigung.

Dieser Film ist vielmehr eine Satire, denn eine Komödie (und das Buch ist noch viel, viel geiler als der Film). Ich mag ihn, ich mag ihn sehr!

Harte Fäuste, heiße Liebe
(Kid Galahad) USA 1962
MGM - FSK 16 - 92:22 Minuten
Regie: Phil Karlson
Drehbuch: William Fay (nach einer Geschichte von Francis Wallace)
Darsteller: Elvis Presley, Gig Young, Lola Albright, Joan Blackman, Charles Bronson, David Lewis, Robert Emhardt, Liam Redmond, Judson Pratt, Ned Glass, George Mitchell, Roy Roberts

Nach seinem Militärdienst zieht Walter Gulick (Elvis Presley) ziellos durch Amerika, auf der Suche nach Arbeit als Automechaniker – er findet einen Job als Boxer, und weil er so ritterlich für Frauen einsteht, nennt man ihm (nach einem Ritter von Artus‘ Tafelrunde) Kid Galahad.
Allerdings haben kriminelle Elemente ihre Finger im Boxgeschäft, und Walters Chef ist in die zwielichtigen Machenschaften verwickelt.

Der Film schwankt irgendwo zwischen ernsthaften Drama und Elvisartiger Komödie. Das Ergebnis ist ganz in Ordnung, der Soundtrack ist hingegen herausragend.

Girls, Girls, Girls
(Girls, Girls, Girls) USA 1962
Paramount - FSK 12 - 94:46 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Edward Anhalt, Allan Weiss
Darsteller: Elvis Presley, Stella Stevens, Jeremy Slate, Laurel Goodwin, Benson Fong, Robert Strauss

Ross Carpenter (Elvis Presley) ist ein erfolgloser Fischer, wie gut, dass er singen kann …

Der Film kommt an »Blue Hawaii« nicht heran – enthält aber den genialen Song »Return To Sender«! Ach ja, und hier beginnt die (zweifelhafte) Tradition, Elvis mit Kindern agieren zu lassen.

Ob blond, ob braun
(It Happened At The World's Fair) USA 1963
Warner Home Video - FSK 6 - 100:43 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Si Rose, Seaman Jacobs
Darsteller: Elvis Presley, Joan O'Brien, Gary Lockwood, Vicky Tiu, H.M. Wynant, Edith Atwater, Guy Raymond, Dorothy Green, Kam Tong, Yvonne Craig, Kurt Russell, John Hart

Auf der Weltausstellung in Seattle versucht der Pilot Mike Edwards (Elvis Presley) sich für das Astronautenprogramm einzuschreiben. Unterwegs verliebt er sich in eine Krankenschwester – und, um sich von dieser umsorgen zu lassen, lässt er sich von einem Jungen ordentlich vor das Schienbein treten! Natürlich fliegt sein Schwindel auf, und die Krankenschwester würde sich von ihm abgewandt haben, hätte er sich nicht aufopferungsvoll um ein Chinesen-Mädchen gekümmert …

Der tretende Junge ist Kurt Russell, der später in »John Carpenters Elvis« den King spielt. (Auch sehenswert: »Crime Is King« mit Kurt Russell & Kevin Kostner!)
Dieser Film hier ist eher mittelmäßig und der Soundtrack auch nicht besonders, die weibliche Hauptdarstellerin glanzlos, einzig das chinesische Mädchen sticht ein wenig heraus. Sie sagt immer »Mister Mike« zu Elvis, was meine Mutter damals wahnsinnig süß fand.

Acapulco
(Fun In Acapulco) USA 1963
Paramount - FSK 6 - 92:58 Minuten
Regie: Richard Thorpe
Drehbuch: Allan Weiss
Darsteller: Elvis Presley, Ursula Andress, Elsa Cárdenas, Paul Lukas, Larry Domasin, Alejandro Rey, Robert Carricart, Teri Hope, Robert Alderette, Marco Antonio, Salvador Baguez, Loren Brown

Als Kapitän einer Yacht wird Mike Windgren (Elvis Presley) gefeuert und verdingt sich jetzt sowohl als Nachtclubsänger als auch als Bademeister. Gleichzeitig baggert er eine Stierkämpferin und die Tochter des Küchenchefs an. Da hat er kaum Zeit, sein Trauma zu bekämpfen: Als Artist hat er einen Unfall verschuldet, bei dem sein Bruder starb.
Ein bisschen arg konstruiert, der Film, aber vor einer schönen Kulisse (die meist per Bluescreen eingespielt wurde). Der Soundtrack ist einer meiner liebsten (der Film nicht). Tolle Latinomusik, davon hätte Elvis ruhig mehr einspielen können.

Ach ja, es gibt eine Szene, in der Elvis von verschiedenen Statisten hochgehoben und auf Händen getragen wurde. Diese Szene schmiss Elvis mehrfach, da einer der Statisten nicht seine Hände von bestimmten Stellen des Kings lassen konnte.

Die wilden Weiber von Tennessee
(Kissin' Cousins) USA 1964
Warner Home Video - FSK 6 - 92:24 Minuten
Regie: Gene Nelson
Drehbuch: Gerald Drayson Adams, Gene Nelson
Darsteller: Elvis Presley, Arthur O'Connell, Glenda Farrell, Jack Albertson, Pamela Austin, Cynthia Pepper, Yvonne Craig, Donald Woods, Tommy Farrell, Beverly Powers, Hortense Petra, Robert Stone

Das Militär will eine Basis in den Bergen errichten, trifft aber auf unerwarteten Widerstand der Bevölkerung. Da trifft es sich gut, dass einer der Offiziere (Elvis Presley) mit den Hillbillies verwandt ist …

Dies ist einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe – und der Soundtrack ist auch nicht viel besser. Elvis, was hast du da getan?

Tolle Nächte in Las Vegas
(Viva Las Vegas) USA 1964
Warner Home Video - FSK 12 - 81:23 Minuten
Regie: George Sidney
Drehbuch: Sally Benson
Darsteller: Elvis Presley, Ann-Margret, Cesare Danova, William Demarest, Nicky Blair, Robert Aiken, Holly Bane, Larry Barton, John Burnside, Carl Carlson, Ruth Carlson, Regina Carrol

Lucky Jackson will den Grand Prix von Las Vegas zu gewinnen – aber vorher braucht sein Rennwagen einen Motor. Gut, dass er gerade das Geld dazu beim Würfeln gewonnen hat. Natürlich kommt was dazwischen, und zwar eine Frau. Elvis will ihr imponieren und landet im Pool, wobei seine Kohle den Bach runter geht.
Jetzt muss er als Kellner jobben. Wobei er entdeckt, dass seine Angebetete zufällig Schwimmlehrerin im selben Hotel ist.

Dieser Film lebt von der Spannung zwischen Elvis und Ann-Margret. Die beiden sangen nicht nur drei Duette (welche jedoch erst Jahre später veröffentlicht wurden), sie waren auch ein Paar. Elvis kaufte ihr ein rundes Himmelbett, aber sie war nicht bereit, ihre Karriere für den King aufzugeben.

Die DVD ist übrigens um 1 Szene länger als die, bis dahin immer mal wieder im Fernsehen gezeigte Fassung: Ann-Margret schmiert ein paar Sandwiches und sing ein nettes Lied.

König der heißen Rhythmen
(Roustabout) USA 1964
Paramount - FSK 6 - 97:16 Minuten
Regie: John Rich
Drehbuch: Anthony Lawrence, Allan Weiss
Darsteller: Elvis Presley, Barbara Stanwyck, Joan Freeman, Leif Erickson, Sue Ane Langdon, Pat Buttram, Joan Staley, Dabbs Greer, Steve Brodie, Norman Grabowski, Jack Albertson, Jane Dulo

Charlie Rogers (Elvis Presley) arbeitet als Gelegenheitsarbeiter und nach einem Unfall als Handlanger auf der Kirmes. Der junge Mann ziemlich arrogant und hat Schwierigkeiten, sich in die Gemeinschaft einzufügen – aber die Liebe zu einer Schaustellerin verändert ihn …

Ein eher mittelmäßiger Film – aber immerhin enthält er den alten Coasters-Hit »Little Egypt«.

Kurven-Lilly
(Girl Happy) USA 1965
Warner Home Video - FSK ohne Altersbeschränkung - 92:10 Minuten
Regie: Boris Sagal
Drehbuch: Harvey Bullock, R.S. Allen
Darsteller: Elvis Presley, Shelley Fabares, Harold J. Stone, Gary Crosby, Joby Baker, Nita Talbot, Mary Ann Mobley, Fabrizio Mioni, Jimmy Hawkins, Jackie Coogan, Peter Brooks, John Fiedler

Rusty Wells (Elvis Presley) will mit seinen Bandkollegen wie jedes Jahr in Fort Lauderdale den Spring Break genießen – doch sein Boss will ihn nicht lassen. Doch dann teilt ihm seine Tochter am Telefon mit, statt ihre Ferien zu Hause zu verbringen sie mit ihren Freundinnen in eben jenen Ferienort zu fahren gedenkt. Rusty bietet sich als Aufpasser an – und dieser Job ist gar nicht so einfach, weil das Töchterchen ein heißer Feger ist. Letztendlich verliebt sich selbst Rusty in das Mädchen und bekommt jede Menge Ärger ...

Auch dieser Film lebt von der spürbaren Spannung von Elvis zu seiner weiblichen Hauptdarstellerin (Shelley Fabares). Die Musik geht mehr in Richtung Beat, ist aber allemal hörenswert.

Cowboy Melodie
(Tickle Me) USA 1965
Diesen Film gibt es bisher nicht in Deutsch auf DVD
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Elwood Ullman, Edward Bernds
Darsteller: Elvis Presley, Julie Adams, Jocelyn Lane, Jack Mullaney, Merry Anders, Bill Williams, Edward Faulkner, Connie Gilchrist, Barbara Werle, John Dennis, Allison Hayes, Ines Pedroza

Der singende Rodeo-Reiter Lonnie Beale (Elvis Presley) verliebt sich in die junge Besitzerin einer Schönheitsfarm, ungleichzeitig sucht er nach einem Goldschatz ...

Ich habe diesen Film nie gesehen und kann auch nichts über die Qualität sagen. Allerdings hat Elvis für diesen Film keinen speziellen Soundtrack aufgenommen, sondern einfach Lieder aus seinem normalen Studioschaffen verwendet.

Verschollen im Harem
(Harum Scarum) USA 1954
Warner Home Video - FSK 12 - 81:51 Minuten
Regie: Gene Nelson
Drehbuch: Gerald Drayson Adams
Darsteller: Elvis Presley, Mary Ann Mobley, Fran Jeffries, Michael Ansara, Jay Novello, Philip Reed, Theodore Marcuse, Billy Barty, Dirk Harvey, Jack Constanzo, Larry Chance
Barbara Werle

Der Schauspieler Johnny Tyronne (Elvis Presley) tötet in einem seiner Filme mit einem Karateschlag einen Panther. Deswegen wird er entführt, um einen Herrscher, der niemanden mit Waffen in seine Nähe lässt, zu töten ...

Der zweite volle Durchhänger von Elvis. Er wacht aus der Bewusstlosigkeit in einem Harem auf und beginnt gleich, zu singen. Der Film ist schwachsinnig, und Elvis hatte auch keine Lust, ihn zu machen (was man ihm ansieht). Sein Manager Colonel Tom Parker wollte gerne ein Kamel im Film sehen, aber da hat sich Elvis strikt geweigert. Den Film hätte ein Kamel allerdings weder schlechter noch besser gemacht.

Frankie und Johnny
(Frankie And Johnny) USA 1966
MGM - FSK 6 - 83:52 Minuten
Regie: Frederick De Cordova
Drehbuch: Alex Gottlieb (nach einer Geschichte von Nat Perrin)
Darsteller: Elvis Presley, Donna Douglas, Harry Morgan, Sue Ane Langdon, Nancy Kovack, Audrey Christie, Robert Strauss, Anthony Eisley, Joyce Jameson

Das traditionelle Lied Frankie & Johnny stand Pate für diesen Film. Frankie und Johnny lieben sich, aber Johnny (Elvis Presley) betrügt seine Frankie. In dieser familientauglichen Komödie nicht wirklich, sondern nur, weil eine Wahrsagerin ihm prophezeite, dass eine Rothaarige ihm Glück im Spiel bringen würde. Das weiß Frankie allerdings nicht …
Die Handlung spielt auf einem Mississippi-Dampfer, und die Lieder kommen im stilechten Ragtimestil daher. Auch mal schön. Auf dem Soundtrackalbum ist jedoch nur eine abgespeckte Version des Titelliedes (das im Film als Musical aufgeführt wird) vorhanden. Das wurde erst vor ein, zwei Jahren veröffentlicht.

Südsee-Paradies
(Paradise Hawaiian Style) USA 1966
Paramount - FSK 12 - 87:15 Minuten
Regie: Michael D. Moore
Drehbuch: Allan Weiss, Anthony Lawrence
Darsteller: Elvis Presley, Suzanna Leigh, James Shigeta, Donna Butterworth, Marianna Hill, Irene Tsu, Linda Wong, Julie Parrish, Jan Shepard, John Doucette, Philip Ahn, Mary Treen

Der Pilot Rick Richards (Elvis Presley) will in Hawaii mit einem langjährigen Freund einen Hubschraubercharterservice aufzuziehen.

Eine sehr schwache Kopie von »Blue Hawaii«.

Sag niemals ja
(Spinout) USA 1966
Warner Home Video - FSK 6 - ca. 89 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Theodore J. Flicker, George Kirgo
Darsteller: Elvis Presley, Shelley Fabares, Diane McBain, Dodie Marshall, Deborah Walley, Jack Mullaney, Will Hutchins, Warren Berlinger, Jimmy Hawkins, Carl Betz, Cecil Kellaway, Una Merkel

Ein reiches Töchterchen setzt Mike McCoy (Elvis Presley) unter Druck, um sich von ihm ein Ständchen singen zu lassen. Aber auch sonst hat der singende Rennfahrer Probleme mit den Frauen ...

Die erotische Spannung zwischen Elvis und Shelley Fabares hat merkbar abgenommen – und der Film ist auch nur unteres Mittelmaß.

Seemann Ahoi
(Easy Come, Easy Go) USA 1967
Warner Home Video - FSK 12 - 91:01 Minuten
Regie: John Rich
Drehbuch: Allan Weiss, Anthony Lawrence
Darsteller: Elvis Presley, Dodie Marshall, Pat Priest, Pat Harrington Jr., Skip Ward, Sandy Kenyon, Frank McHugh, Ed Griffith, Reed Morgan, Mickey Elley, Elaine Beckett, Shari Nims

Ted Jackson (Elvis Presley) taucht, und nebenbei erforscht er die Subkultur der 60er. Seine Erfahrungen hinsichtlich des Yoga sind ihm sogar ein eigenes Lied wert …

... auch dieser Film ist mit viel Wohlwollen nur als mäßig zu bezeichnen.

Zoff für Zwei
(Double Trouble) USA 1967
Warner Home Video - FSK 6 - ca. 88 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Jo Heims (nach einer Geschichte von Marc Brandell)
Darsteller: Elvis Presley, Annette Day, John Williams, Yvonne Romain, Chips Rafferty, Norman Rossington, Monty Landis, Michael Murphy, Leon Askin, John Alderson, Stanley Adams, Maurice Marsac

Der Sänger Guy Lambert (Elvis Presley) und eine Millionenerbin legen sich mit einer Schmugglerbande an …

Filme wie dieser begründen das schlechte Image der Elvis-Filme.

Nur nicht Millionär sein
(Clambake) USA 1967
MGM - FSK 6 - 95:05 Minuten
Regie: Arthur H. Nadel, Ladislav Smocek, Vladimír Sís
Drehbuch: Arthur Browne Jr.
Darsteller: Elvis Presley, Shelley Fabares, Will Hutchins, Bill Bixby, Gary Merrill, James Gregory, Suzie Kaye, Harold Peary, Sam Riddle, Angelique Pettyjohn, Olga Kaya, Jack Good

Milionärssohn Scott Heyward (Elvis Presley) will ohne Daddys Geld die wahre Liebe finden. So nimmt er einen Job als Wasserskilehrer an … während ein armer Schlucker seinen Platz einnimmt, und das Geldausgeben so richtig genießt.

Dieser Film ist nicht berauschend, aber wenigstens stellenweise witzig.

Harte Fäuste, heiße Lieder
(Stay Away, Joe) USA 1968
Warner Home Video - FSK 12 - 96:49 Minuten
Regie: Peter Tewskbury
Drehbuch: Michael A. Hoey, Burt Kennedy (nach dem Roman "Stay Away, Joe" vonDan Cushman)
Darsteller: Elvis Presley, Burgess Meredith, Joan Blondell, Katy Jurado, Thomas Gomez, Henry Jones, L.Q. Jones, Quentin Dean, Anne Seymour, Douglas Henderson, Angus Duncan, Mike Lane

Joe Lightcloud (Elvis Presley) bringt nur Ärger (deshalb: »Stay Away Joe«). Diesmal hat er einen Politiker überredet, den Indianern eine Rinderherde für die Zucht zur Verfügung zu stellen. Das wird mit einer ausschweifenden Party gefeiert, wobei man beschließt, eine der Kühe zu schlachten (auf eine kommt es ja nicht an) – doch sie schlachten aus Versehen den einzigen Bullen.
Joe leiht sich einen Bullen, aber der will von den schneidigen Kühen nichts wissen – er ist, was man ihm aber nicht ansieht, ein Rodeobulle …

Der Film ist teilweise ziemlich peinlich, insbesondere, wenn Elvis dem Bullen »Domenic« singend zur Liebe überreden will (Dieses Lied wurde erst Jahre später veröffentlicht). Trotzdem mag ich den Film – in meinen Augen »Guter Trash«!

Speedway
(Speedway) USA 1968
Warner Home Video - FSK 6 - ca. 90 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Phillip Shuken
Darsteller: Elvis Presley, Nancy Sinatra, Bill Bixby, Gale Gordon, William Schallert, Ross Hagen, Christopher West

Da die Qualität der Filme kontinuierlich zurückging (Die Einnahmen aus Film und Plattenverkäufen auch) mal wieder eine Rückbesinnung: Steve Grayson (Elvis Presley) ist Rennfahrer und bekommt es mit dem Finanzamt zu tun, weil sein Manager das ganze Geld verspielt hat … mittelmäßiger Film mit Nancy Sinatra als weibliche Hauptdarstellerin. Die beiden singen auch ein Duett ...

Nett, aber nicht mehr.

Liebling, lass das Lügen
(Live A Little, Love A Little) USA 1968
Warner Home Video - FSK ohne Altersbeschränkng - 85:24 Minuten
Regie: Norman Taurog
Drehbuch: Michael A. Hoey, Dan Greenburg (nach dem Roman »Kiss My Firm But Pliant Lips« von Dan Greenburg)
Darsteller: Elvis Presley, Michele Carey, Don Porter, Rudy Vallee, Dick Sargent, Sterling Holloway, Celeste Yarnall, Eddie Hodges, Joan Shawlee, Mary Grover, Emily Banks, Michael Keller

Der Fotograf Greg Nolan (Elvis Presley) schließt seriöse Modefotos, und im selben Haus für eine andere Firma aufregende Pin-Up-Bilder. Das kostet ihn natürlich ganz schön Nerven – und die Frauen sind auch nicht ohne …

Dieser Film wurde erst sehr, sehr spät synchronisiert. Warum? Zu recht!

Charro
(Charro) USA 1969
Warner Home Video - FSK 12 - 94:07 Minuten
Regie: Charles Marquis Warren
Drehbuch: Charles Marquis Warren (nach einer Geschichte von Frederick Louis Fox)
Darsteller: Elvis Presley, Ina Balin, Victor French, Barbara Werle, Solomon Sturges, Lynn Kellogg, James Sikking, Paul Brinegar, Harry Landers, Tony Young, James Almanzar, Charles H. Gray

Der ehemalige Outlaw, Jess »Charro« Wade wird von seinen ehemaligen Kumpanen beschuldigt, eine Kanone aus Gold und Silber geraubt zu haben, die der mexikanischen Armee gehört … das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen.

Ein Western in bester Spaghetti-Manier mit einem bärtigen, schmutzigen Elvis. Glaubhaft und gut.

Immer Ärger mit den Mädchen
(Trouble With Girls) USA 1969
Warner Home Video - FSK 6 - ca. 95 Minuten
Regie: Peter Tewksbury
Drehbuch: Arnold Peyser, Lois Peyser (nach dem Roman »Chautauqua« von Day Keene und Dwight Babcock)
Darsteller: Elvis Presley, Marlyn Mason, Nicole Jaffe, Sheree North, Edward Andrews, John Carradine, Anissa Jones, Vincent Price, Joyce Van Patten, Pepe Brown, Dabney Coleman, Bill Zuckert

Dieser Film spielt auf der »Chautauqua«, einer Art Zirkusmit Rednern, Lehrern, Musikern, Sängern und Darstellern. Der Manager Walter Hill (Elvis Presley) hat die Sache trotz der üblichen Vorurteilen der kleingeistigen Kleinstadtbürger und nervenden Lokalpolitikergut im Griff – und dann passiert ein Mord ...

Ein sehr untypischer Elvis-Film. Sehr anspruchsvoll, aber leider auch ein wenig langweilig.

Ein himmlischer Schwindel
(Change Of Habit) 1969
Diesen Film gibt es bisher nicht in Deutsch auf DVD
Regie: William A. Graham
Drehbuch: James Lee, S.S. Schweitzer, Eric Bercovici (nach einer Geschichte von John Joseph und Richard Morris)
Darsteller: Elvis Presley, Mary Tyler Moore, Barbara McNair, Jane Elliot, Leora Dana, Edward Asner, Regis Toomey

Eine Nonne will das echte Leben kennenlernen und arbeitet als Krankenschwester. Dabei verliebt sie sich in den Arzt Dr. John Carpenter (Elvis Presley), der sich aufopferungsvoll um autistische Kinder kümmer. Das führt natürlich zu Gewissenskonflikten …

Anspruchsvoll, aber gut. Ein hervorragender Abschluss Elvis‘ Filmkarriere. Durch das 68er NBC TV-Special hatte Elvis wieder Gefallen an Livekonzerten gefunden. Eine gute Entscheidung, obwohl er sicherlich auch bessere Filme hätte machen können, hätte er nur mehr Einfluss auf die Filmstudios ausgeübt. Aber leider überließ er den Abschluss der Verträge ausschließlich seinem Manager Colonel Tom Parker.

Trotzdem muss man sagen, dass nicht alle Elvis-Filme schlecht waren.

Soweit die heutigen DVD-Tipps – ich wünsche Euch viel Spaß beim Nach-Sehen!
Gruß vom Gus

Copyright © 2010 by Gus Backus

 

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