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Romantruhe-Western Band 21

John F. Beck
Romantruhe-Western Band 21
Sheng – Der Kung Fu-Kämpfer

Western, Paperback, Romantruhe, Kerpen-Türnich, Dezember 2017, 70 Seiten, 4,95 Euro, Titelbild: FABA-Romantruhe
www.romantruhe.de

Kurzinhalt:
Unverhofft trifft Sheng auf die schöne Lai Yin. Er kennt sie noch aus seiner Zeit in China. Schon damals wurde er vom Geheimbund des Schwarzen Drachen gnadenlos verfolgt und musste um sein Leben kämpfen. Lai Yin half Weiterlesen

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 11. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel gibt sich in Magdeburg für einen Luftspringer aus.

ls Eulenspiegel den Dienst beim Pfaffen verlassen hatte, ging er nach Magdeburg, und gab daselbst so viel närrisches Zeug an, dass in allen Häusern von Eulenspiegel gesprochen wurde, und wo er sich sehen ließ, wurde er fast von jedermann angelegen, dass er doch auch große Kunststücke machen möchte. Endlich machte er in der Stadt durch Ausrufen bekannt, dass er von der Laube des Rathauses herunterfliegen wollte. Nun versammelten sich vor dem Rathaus viele tausend
Menschen, alte und junge, und warteten, was Eulenspiegel angeben würde. Da trat er oben auf die Laube und bewegte die Arme, als ob er fliegen wollte. Die Zuschauer aber sperrten Augen und Mund auf, und erwarteten mit Weiterlesen

15 neue Fragen an …

… Roman Schleifer

Mitte der achtziger Jahre hämmerte der damals 16-jährige Wiener seine erste Science-Fiction-Kurzgeschichte in eine Schreibmaschine, die dann auch prompt auf der Leserkontaktseite der Perry Rhodan-Erstauflage veröffentlicht wurde. Die größte SF-Serie der Welt begleitete Schleifer nicht nur als jahrzehntelanger Leser, sondern auch als Mitbegründer des Wiener PR-Stammtisches im Jahr 1996 und ab 1999 als Co-Organisator diverser PR-Cons, wie die europaweiten Fanveranstaltungen in der Szene heißen.

Der Schriftstellerei blieb er trotz der vielen Aktivitäten rund um Perry Rhodan weiterhin treu. Er besuchte mehrere Schreibcamps, veröffentlichte im Fanbereich und wurde zum Test- und Korrekturleser einiger Autoren, darunter auch Krimi- und Thriller-Beststellerautor Andreas Gruber. Zuletzt widmete ihm Beststellerautor Andreas Brandhorst in Weiterlesen

Sammlung bergmännischer Sagen Teil 14

Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen

Der Marone – Ein neues Stück Arbeit für Chakra

der-marone-drittes-buchThomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Sechsundvierzigstes Kapitel

Ein neues Stück Arbeit für Chakra

Als Chakra die Felsenwand erreicht hatte, fand er Jakob Jessuron in großer Aufregung ungeduldig wartend. Der Jude schritt unter den Bäumen auf und nieder, schlug zuweilen mit dem unzertrennlichen Regenschirm auf den Boden und stieß seinen Lieblingsruf »Bei meiner Seele!« verschiedene Male hintereinander mit ganz ungewöhnlicher Heftigkeit aus.

»Was fehlt Ihnen, Herr Jakob?«, fragte der Myalmann besorgt, als er über den Felsenrand kletterte. »Es ist wohl Weiterlesen

Atlantis Teil 23

Der Stettiner Hafen zeigte ein ungewohntes Bild. Seit Tagen schon. Schiffe aller Größen, von Norden kommend, legten an den Kais an, Menschenmassen an Land speiend. Grubenarbeiter aus Spitzbergen, die zu den russischen Kohlenzechen im Donezbecken und im Uralgebirge dirigiert wurden.

In der Mehrzahl verheiratete Leute, die mit Weib und Kind neue Heimat und neue Arbeitsstätten zu suchen gezwungen waren. Die Unterkunftsmöglichkeiten, für einen solchen Andrang nicht eingerichtet, waren überfüllt. Viele lebten in Schuppen, viele im Freien. Auf den Sachen sitzend, die ihre geringen Habseligkeiten bargen.

Eine neue Völkerwanderung! Doch die Gesichter der Auswanderer so ganz anders! Kein Zeichen froher Hoffnung. Missmutig, düster standen sie in dem nässenden Nebel, der bleigrau Hafen und Stadt deckte. Selbst die Kinder waren gedrückt, unbewusst fühlten sie den Druck des Unheils, das alles vor sich hertrieb.

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