Termine

DreieichCon

Story-Tipps

Der Fackelzug

Archive
Folgt uns auch auf

Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 64

Mythen-und-Sagen-der-IndianerKosmogonie der Creek und der Muskogee

Da anfänglich die ganze Welt aus Wasser bestand, so schickte der Große Geist einst zwei Tauben aus, um Land zu suchen. Das erste Mal entdeckten sie weiter nichts als die Exkremente des großen Erdwurms. Beim zweiten Mal aber sahen sie schon ein grünes Grasplätzchen, und zwar jenes, aus dem sich allmählich die jetzige Erde entwickelte. Diese wurde den roten Männern zum Eigentum gegeben, und die Bleichgesichter mussten noch viele Jahrtausende in ihren großen Schiffen bleiben, ehe ihnen erlaubt wurde, das Festland zu betreten.

Die Erde ist viereckig. Die Sonne ist ein heißer Körper, der ständig um die Erde läuft. Der Mond ist von einem Mann und einem gefährlichen Hund bewohnt, der öfter die Sonne zu verschlucken droht, wodurch jedes Mal eine Finsternis entsteht.

Quelle:

  • Karl Knortz, Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas, Jena 1871

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.