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Die Flusspiraten …

Die Flusspiraten des Mississippi 26

die-flusspiraten-des-mississippiFriedrich Gerstäcker
Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

26. Die Entscheidung – Das Zeichen und der Erfolg

Der entscheidende Schritt war getan – das Fahrzeug trieb in der reißenden Strömung rasch ab, der Insel und seinem sichern Verderben entgegen; die Bootsleute aber träumten ruhig fort und schienen alles das, was sie am vorigen Abend mit Besorgnis erfüllt hatte, vergessen zu haben. Selbst Mrs. Everett, durch die Aufregung der letzten Stunden ermüdet, lag in leichtem Schlummer auf ihrer für sie unter dem Zelt ausgebreiteten Decke.

Bill war jetzt aufgestanden und schlich nach vorn zu dem Gefährten, und als dieser seinen Schritt auf den Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 25

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

25. Das Flatboot legt bei – Die List der Piraten

Der Nebel hatte sich, während die Schildkröte mit der Strömung hinabtrieb, mehr und mehr verdichtet. Die nur kurze Strecke vom Boot entfernten Stücke Floßholz ließen sich kaum noch erkennen, und an eine Bestimmung des Ufers war längst nicht mehr zu denken. Blackfoot, der den Strom nicht so genau kannte wie sein Kamerad, fing denn auch bald an unruhig zu werden, blickte oft forschend nach allen Seiten umher und wandte sich endlich mit etwas ängstlicher und bedenk­licher Miene an den Steuermann.
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Die Flusspiraten des Mississippi 24

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

24. Die Schildkröte nähert sich der gefährlichen Insel – Blackfoots Plan

»Munter, meine braven Burschen!«, rief der alte Edge­worth, während er mitten auf dem Deck seiner breiten Schildkröte stand und mit dem Blick die Entfernung maß, die wohl noch zwischen dieser und den letzten, an der Landung liegenden Fahrzeugen lag. »Greift aus, dass wir hinüber in die Strömung kommen, die Boote drüben sind ja schon fast am anderen Ufer.«

»Das sieht nur in dem Nebel so aus, sie müssen wie wir im Fahrwasser bleiben«, meinte Blackfoot, der sich neben Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 23

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

23. Die unerwartete Verhaftung

Tom schritt ungeduldig die Front Street auf und ab. Dem Richter hatte er versprechen müssen, auf ihn zu warten, und der kam jetzt nicht zurück. Seine Jolle befand sich zur Abfahrt bereit, dicht neben dem dort noch immer vertäut liegenden Dampfboot Van Buren, das seine Schäden so weit ausgebessert hatte, um am nächsten Vormittag elf Uhr wieder abfahren zu können. Zweimal schon war er die Walnut Street in aller Ungeduld hinauf und hinuntergelaufen, und immer noch wollte sich der Squire nicht sehen lassen. Der Abend brach schon herein.
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Die Flusspiraten des Mississippi 22

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

22. Zum Grauen Bären

Dicht bei Helena, fast wie ein Außenposten am Nordrand der Stadt, stand ein einsames Häuschen dicht am Ufer, im Norden und Westen von Bäumen, im Osten vom Mississippi, im Süden aber von dich­tem, niedrigem Buschwerk eingeschlossen, das einer vorjährigen, unbe­nutzten Rodung entwuchert war. Die Frontstreet führte übrigens bis hierhinaus, wenigstens verkündete das ein neben der Straße an eine starke Eiche genageltes kleines Brett, und der ganze umliegende Platz war auch in einzelne Bauplätze abgeteilt, von Spekulanten angekauft, aber liegen Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 21

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

21. Tom Barnwell findet eine Freundin Maries. Seine Unterredung mit dem Squire.

Jene beiden Damen, welche der junge Bootsmann am Ufer des Flusses gesehen hatte, waren Adele und Mrs. Dayton gewesen, die von Lively’s zurückkehrten und nun in kurzem Galopp vor ihr Haus sprengten. Ihr Mulattenknabe empfing sie schon an der Tür und nahm ihnen rasch die Pferde ab, während Mrs. Dayton zuerst nach ihrem Gatten fragte.

»Squire Dayton ist diesen Nachmittag fortgeritten«, lautete des Knaben Antwort. »Mr. O’Toole hat ebenfalls nach Weiterlesen