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Die Flusspiraten …

Die Flusspiraten des Mississippi 9.2

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

9. Alte Bekannte treffen sich
Teil 2

Indessen waren die Wabash-Männer langsam in die Stadt hinaufgeschlendert. Während aber die Bootsleute eine der Schenken betraten, die durstigen Kehlen zu erfrischen, suchte Edgeworth sich nach den gegenwärtigen Preisen der Produkte zu erkundigen und erfuhr bald, dass er hier eigentlich weniger Nutzen zu erwarten habe, als er vielleicht gehofft hatte. Die Kaufleute schienen auch nicht einmal zum Kaufen geneigt. Mit dem Inneren des Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 9.1

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

9. Alte Bekannte treffen sich
Teil 1

Mrs. Dayton hatte, ihr am vorigen Abend gegebenes Versprechen zu erfüllen, alle nötigen Anstalten getroffen, ein paar Tage auf dem Land bleiben zu können. Es war auch, als Mr. Dayton spät am Morgen und ziemlich erschöpft von dem langen Ritt zurückkehrte, beschlossen worden, gleich nach Tisch aufzubrechen und Livelys zu besuchen, mit denen Mrs. Dayton schon früher in Indiana befreundet gewesen war.
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Die Flusspiraten des Mississippi 8

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

8. Der Ritt der beiden Botschafter

Die Sonne stand schon anderthalb Stunden hoch am Himmel, als zwei Männer auf schönen kräftigen Pferden durch jene fast unwegsame und größtenteils unter Wasser stehende Niederung ritten, die den Mississippi an beiden Ufern mehrere Meilen breit einschließt. An einen Pfad war dabei gar nicht zu denken. Nicht einmal ein Zeichen an Busch oder Baum ließ erkennen, dass hier die fleißige Hand der Menschen schon je tätig gewesen waren. Nur Rohr und Unterholz gedieh, soweit ihnen das der dichte Schatten der vollbelaubten Stämme erlaubte. Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 7

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

7. Georgine

Ein kleines, seltsames Gemach ist es, in das ich jetzt den Leser einzuführen wünsche.

Alle Länder, alle Künste schienen sich hier vereinigt zu haben, einen Raum zu schmücken, den sie mit dem zehnten Teil der Sachen, die er enthielt, in ein Prachtzimmer verwandelt hätten, der aber so, durch Schmuck und Zierrat überladen, eher dem Warenlager einer der größeren Städte als dem stillen Aufenthaltsort häuslicher Zurückgezogenheit glich.
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Die Flusspiraten des Mississippi 6

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

6. Die Insulaner

In Bachelors Hall ging es munter und lebhaft zu. Um ein großes Feuer gelagert, das in dem mächtigen Kamin loderte, streckten und dehnten sich etwa ein Dutzend kräftiger Gestalten, und die dampfenden Blechbecher, die sie in den Händen hielten oder neben sich stehen hatten, kündeten deutlich genug, wie sie den verflossenen Teil der Nacht verbracht hatten. Ihre Tracht war die gewöhnliche der Bootsleute am Mississippi, und Waffen trugen sie keine – wenigstens keine sichtbar. An den Wänden aber hingen neben den langen amerikanischen Büchsen kurze Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 5

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

5. Die nächtliche Fahrt ∙ Die Insel

Der Mond schien hell und freundlich auf die rasch dahin strömende, undurchsichtige Flut herab, während nur dann und wann einzelne dünne Wolken die helle Scheibe für kurze Momente verdüsterten und ihre Schatten über die weite Niederung deckten. Leise gurgelte das Wasser unter den schweren Booten, und die Strömung warf schmutzig gelbe Schaumblasen gegen ihre Planken. Hier und da trieb ein Baumstamm vorüber, und der Schrei des Seetauchers gab manchmal, oft wie spottend, das rohe Gelächter der Zechenden zurück, das noch immer aus Weiterlesen