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Die Flusspiraten …

Die Flusspiraten des Mississippi 37

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

37. Schluss

Wenn die wilden und zerstörenden Äquinoktialstürme aus­getobt, den Wald tüchtig durchgeschüttelt und die heißen, drückenden Sommerlüfte mit Brausen gen Süden gejagt haben; wenn die Wildnis ihr in den wundervollsten Farben prangendes Herbstkleid angelegt; wenn der Sassafras seine blutroten Flecke bekommt, die den Jäger so oft irre­führen; wenn die Hickoryblätter, während das übrige Laub sich noch ein­mal von Neuem schminkt und putzt, jenes herrliche hell leuchtende Gelb annehmen; wenn die Wandervögel lebendig werden und Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 36

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

36. Die Entscheidung

Adele schritt rasch ihrem schwarzen Begleiter voran, und sie erreichten in demselben Augenblick die Frontstreet, als der Richter von Porrel Abschied genommen hatte und die Elmstreet hinauf seinem Haus zu­eilen wollte. Obwohl er die junge Dame nun freilich lieber gemieden hätte, so ging das doch nicht an. Sie hatte ihn schon gesehen und kam rasch auf ihn zu. Da blieb sie plötzlich stehen und schaute die Straße zum Ufer hinunter. Scipio starrte ebenfalls dorthin und schlug die Hände in lauter Verwunderung zusammen. Als der Squire ihrem Blick mit den Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 35

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

35. Die Flucht der Männer des Grauen Bären. Smart ist erzürnt.

Waren Mr. und Mrs. Dayton schon über den wilden Ritt Adeles erstaunt gewesen, so hatten die gegenwärtigen Insassen des Grauen Bären mit kaum geringerem Interesse die sich in ihrer unmittel­baren Nähe ereignenden Vorgänge beobachtet. Galt diese scheinbare Ver­folgung des einen, den sie durch die Büsche nicht erkennen konnten, ihrer Sache, oder hatte die Begegnung so vieler Menschen auf der County­straße nur zufällig stattgefunden? Ihr böses Gewissen machte sie zittern, vor allem Sander, der, als er zwischen den Männern Adele Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 34

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

34. Adele warnt James Lively
Vor dem Unionhotel der Stadt Helena war die Straße an diesem Morgen wie ausgestorben. Einige Pferde standen allerdings an dem Haltepflock und ließen, unmutig ob des langen Wartens, die Köpfe hängen oder blickten schläfrig zur Seite nach den Hausschwalben, die sie in kreisenden Zügen umschwärmten, um Moskitos und andere in ihre Nähe gezogene Insekten wegzufangen. Aus der Einfriedung aber, die des Wirts eigenen Tieren und denen seiner Gäste gewöhnlich zum Aufent­haltsort diente, kam Scipio und führte Mr. Smarts Rappen am Zügel dem Haus zu, aus welchem eben Smart und unser Bekannter von vorhin, der Virginier, traten.
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Die Flusspiraten des Mississippi 33

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

33. Squire Dayton beschließt, aus Helena zu fliehen.

Squire Dayton war, während sich das übrige Volk zerstreute, mit Porrel und einem Teil seiner Verbündeten zurückgeblieben und stand, die Arme verschränkt, mitten auf dem breiten Platz, der Mrs. Breidelfords Haus von dem Gefängnis trennte. Er wusste recht gut, dass sich jetzt – viel­leicht heute noch – nicht allein sein Schicksal, sondern auch das seiner ganzen Bande entscheiden musste. Tollkühne Pläne waren es, die für den Augenblick sein Hirn durchkreuzten. Sollte er hier Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 32

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

32. Die Aufforderung. Der entdeckte Mord

»Squire Dayton«, sagte Cook, als sich die Tür hinter den Frauen geschlossen hatte, »Mr. Hawes verließ gestern Nachmittag unsere Farm, und zwar einzig und allein in der Absicht, ja sogar mit dein beson­deren Auftrag, Sie zu sprechen und Ihnen wichtige Mitteilungen zu machen. Wie ich aber eben höre, hat er sich hier in Helena nicht einmal sehen lassen. Mrs. Dayton …«

»Sie irren sich«, unterbrach ihn ruhig der Squire, »er war hier, und wenn Sie in derselben Absicht gekommen sind, Weiterlesen