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Die Flusspiraten …

Die Flusspiraten des Mississippi 11

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

11. Cotton und Dan

Um die Vorgänge dieses nächsten Kapitels richtig verstehen zu können, möchten wir uns mit dem Terrain etwas näher bekannt machen, auf dem Livelys und Cooks Farmen lagen.

Das ganze Mississippi-Tal, und besonders das westliche Ufer dieses ungeheuren Stromes, bietet eine nur selten von kleinen Hügeln unterbrochene Sumpfstrecke dar, die oft in unzugängliche Moräste und Seen ausartet. Fast durchweg besteht dieses Tal aus zwar sehr fruchtbarem, aber so niedrig gelegenem Land, dass es sowohl durch Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 10

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

10. Livelys Farm

Dicht hineingeschmiegt in den grünen Wald, wo die fleißige Hand des Menschen kaum der riesigen Vegetation ein freies Plätzchen abgewonnen hatte und die mächtigen, starr emporragenden Stämme immer noch so aussahen, als ob sie das kleinliche Treiben der Zivilisation unter sich nur eben duldeten – da, wo zwar geschäftige Menschen, starke Männer und zarte Frauen, wirkten und schafften, und fröhlicher Kinderjubel die Ruhe der Wildnis unterbrach, wo der Haushahn morgens seinen Gruß in den Morgen schmetterte, wo die Schwalbe ihr Nest gebaut Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 9.2

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

9. Alte Bekannte treffen sich
Teil 2

Indessen waren die Wabash-Männer langsam in die Stadt hinaufgeschlendert. Während aber die Bootsleute eine der Schenken betraten, die durstigen Kehlen zu erfrischen, suchte Edgeworth sich nach den gegenwärtigen Preisen der Produkte zu erkundigen und erfuhr bald, dass er hier eigentlich weniger Nutzen zu erwarten habe, als er vielleicht gehofft hatte. Die Kaufleute schienen auch nicht einmal zum Kaufen geneigt. Mit dem Inneren des Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 9.1

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

9. Alte Bekannte treffen sich
Teil 1

Mrs. Dayton hatte, ihr am vorigen Abend gegebenes Versprechen zu erfüllen, alle nötigen Anstalten getroffen, ein paar Tage auf dem Land bleiben zu können. Es war auch, als Mr. Dayton spät am Morgen und ziemlich erschöpft von dem langen Ritt zurückkehrte, beschlossen worden, gleich nach Tisch aufzubrechen und Livelys zu besuchen, mit denen Mrs. Dayton schon früher in Indiana befreundet gewesen war.
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Die Flusspiraten des Mississippi 8

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Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

8. Der Ritt der beiden Botschafter

Die Sonne stand schon anderthalb Stunden hoch am Himmel, als zwei Männer auf schönen kräftigen Pferden durch jene fast unwegsame und größtenteils unter Wasser stehende Niederung ritten, die den Mississippi an beiden Ufern mehrere Meilen breit einschließt. An einen Pfad war dabei gar nicht zu denken. Nicht einmal ein Zeichen an Busch oder Baum ließ erkennen, dass hier die fleißige Hand der Menschen schon je tätig gewesen waren. Nur Rohr und Unterholz gedieh, soweit ihnen das der dichte Schatten der vollbelaubten Stämme erlaubte. Weiterlesen

Die Flusspiraten des Mississippi 7

die-flusspiraten-des-mississippiFriedrich Gerstäcker
Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

7. Georgine

Ein kleines, seltsames Gemach ist es, in das ich jetzt den Leser einzuführen wünsche.

Alle Länder, alle Künste schienen sich hier vereinigt zu haben, einen Raum zu schmücken, den sie mit dem zehnten Teil der Sachen, die er enthielt, in ein Prachtzimmer verwandelt hätten, der aber so, durch Schmuck und Zierrat überladen, eher dem Warenlager einer der größeren Städte als dem stillen Aufenthaltsort häuslicher Zurückgezogenheit glich.
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