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Dark Creature – Die 7. Geisterspiegel-Anthologie

dark-creatureDark Creature
Die 7. Geisterspiegel-Anthologie

Die Geschichtsschreibung ist voll von dunklen Gestalten, die ihre Spuren hinterlassen haben. Aber auch in Sagen, Mythen und Legenden tummeln sich Kreaturen, die vielleicht nur am Rande erwähnt werden, jedoch interessant genug sind, um ihnen auf phantastische Art und Weise noch einmal Leben einzuhauchen.

Knapp 50 Autoren haben sich angesprochen gefühlt und ihre originellen, spannenden und zum Teil morbiden Geschichten zu Papier gebracht. Dabei wurden wir von Ideen und Kreaturen überrascht, mit denen wir niemals gerechnet hätten oder die wir bis zum Lesen der Geschichten gar nicht kannten. Sogar eine Ballade wurde eingesendet, die so überzeugend geschrieben ist, dass wir sie in die Kurzgeschichtensammlung aufgenommen Weiterlesen

Der Totenwirt und seine Galgengäste 18

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Unerwartete Überraschung

Mit quälender Besorgnis, was wohl in dieser langen Zeit zu Bardenfels alles geschehen sein mochte, eilte Hildebert mit seinen Knappen der Heimat zu. Eine böse Ahnung durchschauerte ihn, als auf einen dreimaligen Schall seines Hüfthorns aus der schweigsamen Burg keine Erwiderung erfolgte. Da flog das Burgtor sperrangelweit auf, und im Burghof empfingen ihn … der Kaiser und die Kaiserin mit ihrem ganzen glänzenden Gefolge, der Graf und die Gräfin Bardenfels, seine geliebten, verloren geglaubten Eltern, die in den Höhlen der Teufelsschenke des Weiterlesen

Der Totenwirt und seine Galgengäste 17

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Kampf und Sieg

Am Sonnabend, nachts um 10 Uhr, in einer hellen Mondnacht, war das Geleit der kaiserlichen Braut mit dieser und ihren Ehrendamen, verlockt von dem Teufel als Wegweiser, in der Mitte des Luchsenhohlweges bei Merlstetten angekommen, nichts Arges ahnend und heitere Gespräche führend. Zehn Ritter und dreißig Knappen bildeten den Vortrab, und eben so viele Ritter und Knappen schlossen den Zug.

Plötzlich wurde dieser von vorne mit weit überlegener Macht von den Raubrittern und ihren Reisigen unter der Weiterlesen

Der Totenwirt und seine Galgengäste 16

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Heimkehr und Rettung

Der Junker sann darüber nach, was nun alles zu geschehen habe, wenn die Mordschenke des Totenwirts in seinem Rücken liegen würde.

Schon nach einer Stunde hörte er die Raubmörder in der anderen Stube fortpoltern.

Nach einer Viertelstunde öffnete Eva leise die Tür und fragte flüsternd: »Lebt Ihr noch, Herr Junker?«

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Der Totenwirt und seine Galgengäste 15

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Ein Gastgelage der Gespenster

Hildebert hatte jedes Wort gehört und verstanden und dankte Gott dafür, um mit dessen Beistand ein großes Verbrechen verhindern zu können. Er sann eben nach, auf welche Weise er dies anzustellen habe, als er in der Stube rechts ein schrilles Geräusch hörte und durch die Wandritzen die matten Strahlen eines Lichts zu ihm herüberdrangen.

Durch einen solchen Ritz sah er eine geräumige Stube und darin einen langen, mit einem Leichentuch bedeckten Weiterlesen

Der Totenwirt und seine Galgengäste 14

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Der Teufelswirt und seine Galgengäste

Bei dem Schein der Holzfackel Gordians hatte der Junker einen schmalen Fußpfad bemerkt, der wenige Schritte hinter dem Gehöft um eine Waldecke bog.

Er schlug diesen Pfad ein, und wenige Minuten nach der Biegung desselben sah er ein ungewöhnlich großes Irrlicht aus dem festen trockenen Boden, nicht aus einem Sumpf, wie sonst, rasch aufflackern, woraus er schloss, dass es ein zauberisches Irrlicht sein müsse, jenes den Weg weisende Irrlicht, von dem ihm Norbert gesagt hatte. Weiterlesen