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Jeremias Flöte

Prähuman

Hauser

Teil 1 – To­des­fäl­le

1

Ei­gen­tlich hat­te er vor­ge­habt, mit sei­ner Frau ins Kino zu ge­hen. Doch dann hat­te ihm sein Kol­le­ge Le­wis ei­nen or­dent­li­chen Strich durch die Rech­nung ge­macht. »Ein wirk­lich selt­sa­mer Fall«, hat­te Le­wis am Te­le­fon be­tont. Das war ge­nau in dem Mo­ment ge­we­sen, als sei­ne Frau fer­tig aus dem Ba­de­zim­mer kam und er ge­ra­de sei­nen Re­gen­man­tel an­zie­hen woll­te. Weiterlesen

Fall 01

25. No­vem­ber 1999

Ein ei­si­ger Nie­sel­re­gen fiel auf den Vor­platz des Mark­heim Hos­pi­tals, ei­nem wuch­ti­gen Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert, als ein Kran­ken­wa­gen auf das Kli­nik­ge­län­de fuhr. Ihm folg­te ein Auto der ört­li­chen Po­li­zei von Dark­moo­re. Nach­dem er eine wei­te Kur­ve be­schrie­ben hat­te, hielt er di­rekt vor dem Haupt­ein­gang. Das Po­li­zei­au­to stopp­te ei­nen Me­ter hin­ter ihm.

Bein­ahe so, als hät­ten sie ih­ren Auf­tritt ab­ges­timmt, tra­ten zwei Ärz­te, ge­folgt von ei­nem bul­li­gen Pfle­ger und zwei Kran­ken­schwes­tern, aus dem Ge­bäu­de.
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Tödliche Schatten

1

Die Merkwürdigkeiten begannen damit, dass Mark Ranger sie nicht am International Airport von San Francisco abholte. Maki Asakawa überprüfte nochmals Marks letzte E-Mail, die er ihr kurz vor ihrem Abflug geschickt und in der er Datum und Uhrzeit ihrer Ankunft bestätigt hatte. Alles stimmte. Was nicht stimmte, hing mit Mark selbst zusammen, der nirgendwo zu sehen war.
»Lass ihn doch ausrufen«, schlug Hans vor. Er hatte Kopfschmerzen. Die Sitze im Flugzeug waren alles andere, außer bequem gewesen. Die Idee, Maki nicht alleine hierher reisen zu Weiterlesen

Spur ins Ungewisse

I. Die Spur

1

Fre­de­ric Tubb hass­te schwü­les Wet­ter. Er hass­te es noch mehr, wenn er bei ei­nem sol­chen Kli­ma in die Pam­pa ge­schickt wur­de. Er hielt sich kei­nes­wegs in den Tro­pen auf. Die­se schwü­len 32 Grad herrsch­ten mit­ten in den schot­ti­schen Highlands.

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Pro­log

 Es gibt zu vie­le Din­ge, wel­che ich im Lau­fe mei­ner For­schun­gen nicht habe er­grün­den kön­nen. Mei­ne bis­he­ri­gen Er­kennt­nis­se aber zei­gen, dass die prä­hu­ma­ne Hy­per­zi­vi­li­sa­ti­on kei­nes­wegs aus­ges­tor­ben ist. Sie exis­tiert noch im­mer. Ir­gend­wo. Hier auf un­se­rem Pla­ne­ten.

Paul Sym­mes Das Ge­heim­nis der Hy­per­zi­vi­li­sa­ti­on

Sie öff­ne­te ihre Au­gen. Grel­les Licht blen­de­te sie. Sie wuss­te nicht, was mit ihr ge­schah, noch, wo sie sich ge­ra­de auf­hielt. Eine star­ke Übel­keit mach­te sich be­merk­bar. In dem hel­len Weiterlesen

Pro­log

Das For­schungs­schiff HMS Chal­len­ger durch­quer­te 1872 bis 1876 die Welt­mee­re, um das Le­ben in der Tief­see zu er­kun­den. Im Jahr 1873 ge­lang­te es in den In­di­schen Oze­an. Spe­zi­ell die­se Pha­se der Rei­se ist be­mer­kens­wert und für un­se­re The­o­rie von größ­ter Be­deu­tung.

Im 19. Jahr­hun­dert herrsch­te die Mei­nung, dass es zwi­schen Af­ri­ka und In­di­en in frü­he­ren Zei­ten ei­nen ge­wal­ti­gen Kon­ti­nent ge­ge­ben habe, der bei­de Land­mas­sen mit­ei­nan­der ver­band. Der Kon­ti­nent sei wie At­lan­tis im Meer ver­sun­ken. 1864 ver­öf­fent­lich­te Phi­lipp Lut­ley Scla­ter im Quart­er­ly Jour­nal of Sci­ence ei­nen Ar­ti­kel, der sich mit die­sem hy­po­the­ti­schen Weiterlesen

Pro­log

Jims Café ge­gen 20 Uhr. Jim Ben­son be­zeich­ne­te die­se Zeit im­mer als Geis­terstun­de. Erst nach den Kino- und The­a­ter­vor­stel­lun­gen wür­den hier wie­der Leu­te ein­tru­deln. Doch nun stand er al­lei­ne hin­ter der The­ke, wäh­rend vor den Fens­tern ein­zel­ne Ne­bel­schwa­den vor­bei­wa­ber­ten. Ge­lang­weilt trock­ne­te er ein paar Glä­ser.

Die ein­zi­gen Gäs­te be­stan­den aus ei­nem ein­sa­men al­ten Mann, der in ei­ner Ecke saß und be­reits das zwei­te Glas Whis­ky trank, und Hans Schmei­ßer so­wie Maki Asa­ka­wa, die schräg ge­gen­über der The­ke an ei­nem der Ti­sche Platz ge­nom­men hat­ten.
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Teil eins: Fund­sa­chen

1

Ein Club im Stil der 60er Jah­re. Psy­che­de­lisch an­mu­ten­de Ta­pe­ten mit bun­ten Kreis­mus­tern, bun­te Plas­tik­mö­bel und Leu­te, de­ren Fri­su­ren und Klei­dungs­stü­cke jene Epo­che über­zeu­gend imi­tier­ten.

Aus den Laut­spre­chern klan­gen je­doch kei­ne Be­at­les und auch nicht The Who, son­dern Bert Kaemp­ferts Won­der­land by Night.
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