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Prähuman

Prähuman – Band 18

Prähuman-18Der geheimnisvolle Mr. Bolton

Erster Teil: Wirklichkeit oder Illusion?

1

Frederic Tubb hatte geglaubt, über den Dingen zu stehen. Doch er hatte sich verschätzt. Etwas stimmte nicht. Litt er unter Halluzinationen? Er wusste es selbst nicht. Er wusste nur, dass ihn die ganze Sache langsam um seinen Verstand brachte. Wahrscheinlich wäre er nie in diese Situation hineingeraten, wenn ihn nicht vor ein paar Tagen Inspektor Lewis aufgesucht hätte …

»Einmal möchte ich erleben, dass es in dieser beschissenen Stadt nicht regnet«, sagte John Arnold genau in dem Weiterlesen

Prähuman – Band 17

Ein seltsamer Fall

1

Die Seilbahnrolle setzte sich mit einem schrillen Quietschen in Bewegung. Die Gondel schwankte ein wenig. Es war vier Uhr nachmittags. Die Dämmerung setzte bereits ein.

Frederic Tubb beobachtete, wie die Station rasch unter ihnen zurückblieb. Dann wandte er sich um in Fahrtrichtung. Über ihnen ragte das Fletscherhorn imposant in die Höhe. Sein schneebedeckter Gipfel leuchtete im Orangerot der untergehenden Sonne. Die übrigen Berge waren etwas kleiner. Aber auch ihre Spitzen tauchten zunehmend in diese Farbe ein. Eine wahre Postkartenidylle. Wäre da nicht dieser sonderbare Fall gewesen, der Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer in die Schweizer Alpen gebracht hätte.

Hans saß verkrampft auf einem der Plastiksitze. Er litt seit jeher unter Höhenangst. Maki betrachtete fasziniert die Bergwelt und Weiterlesen

Prähuman – Band 16

Die Bestie

Prolog

Ben Childers saß am Küchentisch und lauschte in die Nacht hinaus. Für einen Augenblick hatte er geglaubt, ein Knacken zu hören, als wäre jemand auf am Boden liegende Äste getreten.

Doch das Geräusch wiederholte sich nicht.

Also widmete er sich wieder seinem Glas, das mit einem 20 Jahre alten Malt Whiskey gefüllt war. Er liebte es, abends in dem gemütlichen Eck seiner Küche zu sitzen, der Stille zu lauschen und dabei an seinem Glas zu nippen.

Seine Frau war bereits vor einer knappen Stunde schlafen gegangen. Er hatte sie im oberen Stockwerk des alten Bauernhauses Weiterlesen

Prähuman – Band 15

Das Ostsee-Rätsel

Vor­be­mer­kung

Lie­be Prä­hu­man-Le­ser, am Ende von Band 14 lau­tet der Ti­tel für den Fol­ge­band Das Sym­mes-Kom­plott. Auf­grund ak­tu­el­ler Ent­de­ckun­gen, von de­nen in der fol­gen­den Ge­schich­te die Rede sein wird, ha­ben sich die Hand­lung und da­mit auch der Ti­tel ver­än­dert. Ich hof­fe, ihr habt den­noch Spaß an dem neu­en Aben­teu­er.

Ich glau­be, ich bin auf eine merk­wür­di­ge Sa­che gesto­ßen. Je­mand ver­sucht, mich da­ran zu hin­dern, mei­ne For­schun­gen wei­ter­zu­füh­ren. Erst ges­tern Abend wur­de ich am Te­le­fon von ei­nem mir un­be­kann­ten Mann be­droht. Was steckt da­hin­ter? Wie­so möch­te je­mand ver­hin­dern, dass das Ge­heim­nis ge­lüf­tet wird? Nun, sie kön­nen mich nicht da­ran hin­dern, kom­men­de Wo­che auf dem Kon­gress in Lon­don das The­ma wäh­rend mei­nes Vor­trags an­zu­spre­chen. Ich bin mir si­cher: Die Welt wird auf­hor­chen …
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Prähuman – Band 14

Der Schrecken von Mount Nock

1

Frederic Tubb hatte sich von dem Treffen nicht viel erwartet. Er hatte das Café betreten in dem Glauben, alte Erinnerungen mit einer guten Freundin auszutauschen. Elsa Juran kannte er seit seiner Studienzeit in Harvard. Sie hatte noch während ihres Studiums geheiratet und war nach ihrem Abschluss mit ihrem Mann nach England gezogen. Damals hatte Tubb bereits in London gelebt. Er hatte seine Beziehungen spielen lassen, damit ihr Mann Laszlo eine Stelle an der Universität bekommen konnte. Laszlo war nicht einmal ein Jahr in London geblieben. Er hatte eine Stelle in Edinburgh angenommen, bei der er ein höheres Gehalt erhielt. Nach ihrem Umzug hatte Tubb weder von Elsa noch von Laszlo mehr etwas gehört.

Vor zwei Tagen hatte Elsa ihn unerwartet angerufen. »Können wir uns treffen?« Sie hatte weder gefragt, wie es ihm ginge, noch mitgeteilt, ob sie sich alleine oder zusammen mit Laszlo in London aufhielt. Tubb hatte der Anruf Weiterlesen

Pähuman – Band 13

Augen des Todes

1

Er stürzte aus dem Lokal hinaus auf die Straße. Kühle Luft umfing ihn. Regen prasselte auf ihn hernieder. Die roten und blauen Neonlichter spiegelten sich auf dem nassen Asphalt. Für einen Augenblick genoss er diese eigentümliche Atmosphäre. Doch dann ging hinter ihm die Tür auf. Er rannte los.

»Halt!« Eine klare Frauenstimme hinter ihm. Er vernahm das Geräusch ihrer Absätze. »Was hast du auf einmal?«
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