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Der bayerische Hiesel – Teil 50

Ma­thi­as Eten­hu­e­ber, Kur­fürst­li­cher Hof­po­et

Mo­ra­li­sche Ge­dan­ken über den so­ge­nann­ten baye­ri­schen Hie­sel,
wel­cher den 6. Sep­tem­ber 1771 zu Dil­lin­gen durch die Hand des Scharf­rich­ters
von oben he­rab ge­rä­dert, des­sen Kör­per in vier Tei­le zer­haut,
die­se auf die Land­stra­ßen ge­hängt,der Kopf aber auf den Gal­gen ge­steckt wor­den.

Zu fin­den bei Jo­seph Waa­gus, Kup­fer-Ver­le­ger in Ja­ko­ber-Vorstadt im Farb­hö­fel in Augs­burg. Nebst dem Por­trait.

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Der bayerische Hiesel – Teil 49

Abschiedsgedanken des bayerischen Hiesels und seiner Kameraden
an ihrem Tod-und Sterbenstag,nachdem dieselben von einer
Kurfürstlichen Dillingischen Justiz nach Urteil und Recht
vom Leben zum Tode gebracht worden

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Der bayerische Hiesel – Teil 48

Ode über die Hinrichtung des bayrischen Hiesels,
welche den 6. September 1771 zu Dillingen vorgegangen

1.
Feiert, Schwaben! Feiert ein Freudenfest,
und dankt dem lieben Gott!
Der Hiesel, diese Wälderpest,
ist endlich einmal tot.

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Der bayerische Hiesel – Teil 47

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Urgicht und Urteil des in der hochfürstlichen Residenzstadt Dillingen durch das Rad hingerichteten Mathias Klostermayer oder landesverrufener Erzbösewichts des bayerischen Hiesel
Zum Nutzen des Waisenhauses
Verlegt von Johann Leonhard Brönner, hochfürstlich-bischöflicher akademischer Buchdrucker 1771

Der vor dem peinlichen Halsgericht hier öffentlich vorgestellte Missetäter Mathias Klostermayer oder sogenannte bayerische Hiesel von Kissing aus dem Landgericht Friedberg in Bayern gebürtig, etlich und dreißigjährigen Alters, Weiterlesen

Der Freibeuter – Kanonen- und Schiffstaufe

Der-Freibeuter-Dritter-TeilDer Freibeuter
Dritter Teil
Kapitel 8

Görzens Rat war nicht vergeblich gewesen. Norcroß spielte von diesem Tage an mit dem Kammerherrn von Wollstrupp seine Komödie. Zuerst hielt er in ihrem Streit ihm weniger als sonst die Widerpart, stellte sich dann mehr und mehr überzeugt und äußerte endlich, wenn sich ihm nur eine Gelegenheit böte, vorteilhafter platziert zu werden, so sei er gar nicht abgeneigt, die Dienste des Königs von Schweden zu verlassen, der ihn trotz aller Freundschaft schlecht bedacht habe. »Was hilft mir die freundliche Herablassung«, sagte er, »ich kann sie beim Wechsler nicht zu Kleingeld machen und mir keinen Krug Wein davon kaufen. Obwohl man mir immer und immer vorsagt, der König sei mein Freund, so bin ich doch Kaperkapitän wie vor drei Jahren.«
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Der Freibeuter – Eine Schlinge

Der-Freibeuter-Dritter-TeilDer Freibeuter
Dritter Teil
Kapitel 7

Norcroß hatte nun wieder einen Gegenstand für seine Tätigkeit, und der rasche Eifer, womit er sich von Neuem zu regen begann, war geeignet, ihn weder den versuchenden Geistern zu überliefern, noch jener trostlosen Schlaffheit, die ihn im Umgang seiner Frau allmählich bedrohte. Schnell traf er Anstalten zum Bau eines neuen Schiffes und setzte Zimmerleute, Weber, Schmiede und Stückgießer in Bewegung, indem er von einem zum anderen lief, alles selbst anordnete, verbesserte, nachhalf. Oft sah man den König oder den Grafen Mörner, den General Armfeld oder den Baron Görz, wenn dieser von Aland zugegen war, oder andere der vornehmsten Herren vom Hofe und vom Militär mit ihm auf den Werften und in den Stückgießereien gehen und verkehren.
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