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Larry Fessenden – Das verkannte Genie

Larry Fessenden – Das verkannte Genie

In Deutschland ist Regisseur, Autor, Schauspieler und Produzent Larry Fessenden so gut wie unbekannt. Ganz anders sieht es da in den USA aus, wo bereits eine Werkedition seiner Filme veröffentlicht wurde. Fessenden gehört zu den wichtigsten US-amerikanischen Indie-Regissseuren, und seine New Yorker Produktionsfirma Glass Eye Pix zählt zu den wichtigsten Indie-Firmen.

Habit

Zwar wurde Glass Eye Pix bereits 1985 gegründet, doch den entscheidenden Erfolg erzielte Fessenden erst 1997 mit seinem Vampirfilm Habit, der auf diversen Filmfestivals für viel Aufsehen gesorgt hatte. Das Magazin Fangoria kührte Habit zu einem der besten zehn Horrorfilme der 90er Jahre. Es geht darin um den Bohemian Sam, der auf Weiterlesen

Die Westernträume eines 2016 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten Gesetzlosen

Die Westernträume eines 2016 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten Gesetzlosen

Mama, take this badge off o’ me
I can’t use it anymore
It’s gettin’ dark, too dark to see
I feel I’m knockin’ on Heaven’s door …

Aus: Knockin’ on Heaven’s Door

Im Jahr 1978 äußerte Bob Dylan in einem Interview gegenüber einem Reporter des Musikmagazins Rolling Stone: »Ich bin mir meines eigenen Traumes sicher. Ich lebe in meinen Träumen. Ich lebe nicht wirklich in der real existierenden Welt.«
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Buchen auf eigene Gefahr – Hotels im Horrorfilm

Buchen auf eigene Gefahr – Hotels im Horrorfilm

Geschichten über unheimliche Herbergen gibt es seit der Antike. So gesehen reihen sich Filme, deren »Hauptakteur« ein zwielichtiges Hotel ist, in eine zweitausendjährige Erzähltradition ein. Das »Unheimliche« an Hotels und Herbergen ergibt sich aus der Tatsache, dass man letztendlich nicht weiß, auf was für ein Abenteuer man sich bei einer Übernachtung einlässt. Schmutzige Zimmer sind keine Seltenheit, ein miserables Frühstück ebenso wenig. Ganz zu schweigen von einem unfreundlichen Personal. Es ist anzunehmen, dass sich manche Leute in der Antike über Missstände dieser Art ebenfalls aufregten.
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Wölfe

Wölfe
Nach den Bestsellern Wölfe und Falken von Hilary Mantel

Wölfe ist ein besonderes Drama, das nicht nur einer Wiederholung standhält, sondern auch ergiebiger daherkommt. Peter Straughans wohlüberlegte Adaption der Hilary-Mantel-Romane wirkt bei nachträglicher Betrachtung durch nuanciertes Spiel der Hauptdarsteller und sparsamer Regieanweisungen überzeugend. Ein Hauch von Subtilität kommt in dezentenen Nebenbemerkungen oder unbemerkten Blicken zum Tragen. Es ist ohne Zweifel eines der beeindruckendsten britischen TV-Dramen der letzten Jahre.

Die Geschichte beginnt mit dem Fall des Kardinals Wolsey. Wir schreiben das Jahr 1529, und Henry VIII. hat nach 20 Jahren Ehe mit Katharina von Aragon noch keinen männlichen Nachfolger. Der Herzog von Norfolk, bei Nacht Weiterlesen

Ich verfilm dich gleich nochmals – Remakes, Sequels, Adaptionen

Ich verfilm dich gleich nochmals – Remakes, Sequels, Adaptionen

Vorspann

Im Sommer 2016 geschah etwas bisher Einzigartiges in der Filmgeschichte. Der Trailer eines Films, der von der Produktionsfirma Sony auf YouTube gestellt wurde, erntete so viele negative Kommentare, dass sich die Firma gezwungen sah, den nächsten Trailer nur noch auf ihrer Facebook-Seite zu veröffentlichen. Über die Art der Kommentare lässt sich natürlich streiten, nicht aber über das Phänomen, das diese Bashing-Welle ausgelöst hat: ein Remake.

Gemeint ist das Remake des Klassikers Ghostbusters. Sony befürchtete durch diese hohe Anzahl an negativen Kommentaren einen Flop zu landen. In der Tat fiel das Einspielergebnis so vernichtend aus, dass die Planung eines Weiterlesen

Das Böse ist weiblich – jedenfalls in Japan

Das Böse ist weiblich – jedenfalls in Japan
J-Horror und was dahinter steckt

Was ist J-Horror?

Japanische Horrorfilme sind eigentlich nichts Neues. Oder doch? Horrorfilme aus Japan bedienten schon immer zwei Extreme: die reine Ästhetik und äußerste Brutalität. Mit dem Film Kwaidan aus dem Jahr 1964 schuf Regisseur Masaki Kobayashi ein Paradebeispiel für die Ästhetik des Horrorfilmgenres. Dagegen dürften die Guinea-Pig-Filme (1985-1992) ein Beispiel für die verstörenden Elemente des japanischen Horrorkinos sein.

Ende der 90er Jahre geschah jedoch etwas, das das japanische Horrorkino radikal verändern sollte. 1998 kam ein Film in die japanischen Kinos, dessen Erfolg bis heute Wellen schlägt. Ringu lautete der Titel und zog die Weiterlesen