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Krimi & Thriller

Die Tauscher 23

die-tauscherDr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 23

Fräulein Sara Levinsohn stieß einen spitzen Schrei des Entsetzens aus, als sie die Wohnungstür aufschloss. Es war schon heller Vormittag. Sie hatte sich bei der Polizei gemeldet, musste auf dem Revier eine lange Zeit warten, in steigender Nervosität, während hinter der Abtrennung telefoniert wurde und sie immer wieder die Blicke bemerkte, die sie trafen. Endlich durfte sie gehen, erledigte einige Einkäufe, machte einige Besuche und drückte nun die Wohnungstür auf. Und ihr kam ein Geruch entgegen, den sie kannte und den sie fürchtete. Es war der unverwechselbare scharfe Geruch von irgendeinem hochprozentigen Getränk, mit dem man ihrer Meinung nach bestenfalls Laborratten traktieren sollte.

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Die Tauscher 22

die-tauscherDr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 22

Florian schaute aus dem Fenster. Der Wagen hatte sich durch ein Labyrinth kleinerer Straßen bewegt und bog nun in die Hauptstraße ein. Der Tanzpalast lag direkt neben ihnen.

Florian stieg aus und eilte auf das Gebäude zu. Er war völlig durchgeschwitzt, das Hemd klebte auf seiner Haut.

Er hatte keine Ahnung, wo er die Levinsohn suchen sollte, aber sie wartete an den Garderoben auf ihn.

»Sie sehen leicht derangiert aus«, lautete ihre Begrüßung.

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Giftmorde 3

Andreas M. Sturm (Hrsg.)
Giftmorde 3

»Wie bei einer Schachtel Pralinen« sei bei dieser Anthologie »für jeden etwas dabei«, zitiert der Herausgeber in seinem Vorwort eine Rezensentin des ersten Bandes der Reihe. Das möchte er auch auf das vorliegende Buch übertragen.

Diese Bemerkung ist durchaus treffend. Konnte man schon beim vorangehenden Band vielfältige, originelle und vor allem mit sehr viel schwarzem Humor garnierte Geschichten der Autoren lesen, so hat sich dieser angenehme Trend auch beim dritten Band fortgesetzt. Wieder sind hier einige der alten Giftmischer vertreten, die auch schon in Band 2 mit einem Augenzwinkern mordeten. Es handelt sich um bekannte Autoren, die ihr Handwerk Weiterlesen

Die Tauscher 21

die-tauscherDr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 21

Das Orchester setzte zu einer flotten Melodie an, die Truppe nahm blitzschnell Aufstellung und dann schwangen die Girls die Beine und die Arme. Ihre Schuhen krachten mit dem Lärm und der Exaktheit einer perfekt abgefeuerten Salve auf den Boden, ihre Bewegungen waren in perfekter Abstimmung und ohne die geringste Abweichung. Die Girls bildeten Reihen, Linien, Formationen, Vierer- und Sechsergruppen, sie fädelten auseinander und fanden wieder zusammen wie sorgfältig geschliffene Mosaiksteinchen. Und während das Orchester schwungvoll von einer Melodie zur anderen wechselte und das Publikum begeistert mitklatschte, lächelten die Münder, wendeten sich die Köpfe wie an einer Schnur gezogen nach links oder rechts und flogen die schlanken Beine, auf denen das Licht der Scheinwerfer glitzerte, als wäre es nicht menschliches, verletzliches Fleisch, auf das Weiterlesen

Die Tauscher 20

die-tauscherDr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 20

Hammerstain hatte das dringende Bedürfnis den Professor loszuwerden, zumal der ihn immer wieder anschaute, als wüsste er, dass Hammerstain heimlich Schokolade genascht hätte. Vielleicht wäre es eine gute Idee gewesen, Grünwang geradeheraus zu fragen, was er mit seinen Anspielungen bezwecken wollte. Aber mehr als an diese Idee zu denken, gelang Hammerstain nicht. Er konnte sie nicht ausführen, so, als ob ihm die Worte dafür fehlten.

»Was raten Sie mir?«, fragte Grünwang.

Hammerstain deutete mit einer leichten Kopfbewegung auf die Sandsäcke, die die Eingangstreppe flankierten.

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Judith Winter – Sterbegeld

Judith Winter – Sterbegeld

Im November 2014 wählt ein sechsjähriger Junge namens Leon Svensson den Notruf der Polizeieinsatzzentrale Frankfurt. Der Junge meldet, dass im Haus der Familie in der Spendersraße 16 ein Mann die Mutter und ihn bedroht, während sein Vater und seine dreijährige Schwester offensichtlich schon tot sind. Die Polizeieinsatzzentrale schickt Beamte zum Haus der Svenssons, doch diese kommen zu spät. Alle vier Familienmitglieder werden Opfer des Killers.

Acht Monate später wird auf dem Frankfurter Hauptfriedhof der junge Sonderermittler Thorsten Mohr beigesetzt. Er ist als Mitglied der Sonderermittlergruppe Calibri im Zuge einer missglückten Razzia erschossen worden. Mysteriös ist an diesem Fall, dass Mohr kurz vor seinem Tod die vorgeschriebene Schutzweste abgelegt hat.

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