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Sternenwelten

Die Macht der Drei – Teil 53

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Professor Raps saß in seinem Arbeitszimmer. Eine Anzahl von Dokumenten und Berichten bedeckte den großen Schreibtisch. Weiße Foliobogen lagen vor ihm.

Die Feder ruhte in seiner Hand.

Doch er kam nicht weit mit dem Schreiben. Seine Züge verrieten höchste geistige Anspannung. Seine Rechte bewegte die Feder, warf einige Zeilen in der großen charakteristischen Schrift auf das weiße Papier, um dann wieder mit dem Schreiben zu stocken.

Er legte die Feder beiseite und griff nach einem Schriftstück, nahm ein zweites und drittes dazu. Überflog, las und verglich. Und dann plötzlich wichen die Falten, die seine Stirn furchten. Ein Leuchten der Befriedigung glitt über seine Züge … ein leiser Ruf entrang sich seinen Lippen: »So ist es!«
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Die Macht der Drei – Teil 52

Die-Macht-der-Drei

Die beiden großen amerikanischen Parteien der Sozialisten und der Plutokraten waren durch den Staatsstreich der Patrioten in gleicher Weise überrumpelt worden. Die ersten Tage nach dem Sturz Cyrus Stonards herrschte lähmende Überraschung und Verblüffung in ihren Reihen. Die Revolution war von einer dritten, viel jüngeren und, wie sie meinten, viel schwächeren Partei gemacht worden. Aber sie mussten sehen, dass die Masse des Volkes diese Revolution gut hieß, mussten mit der Macht der Tatsachen rechnen.

Es war den Führern der Linken klar, dass eine Revolution von ihrer Seite den schärfsten Widerstand der Rechten finden würde, dass sie sich nur nach blutigen Bürgerkämpfen behaupten könnten. Genau so lagen die Dinge aber auch, wenn die Rechte einen neuen Staatsstreich unternahm. Und man wusste nicht, wie die unbekannte Macht sich zu blutigen Konflikten stellen würde.

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Aëlita – Teil 20

Alexej-Tolstoi-AelitaAlexej Tolstoi
Aëlita
Ein utopischer Roman

Aëlitas erste Erzählung

»Tuma, das heißt der Mars, war vor zwanzig Jahrtausenden von den Aolen bewohnt, einer orangefarbenen Rasse. Die wilden Stämme der Aolen waren Jäger und verzehrten die gigantischen Spinnen. Sie lebten in den Wäldern und Sümpfen am Äquator. Nur wenige Worte dieser wilden Stämme sind in unserer Sprache erhalten geblieben. Ein anderer Teil der Aolen bevölkerte das Land an den südlich gelegenen Meerbusen des großen Kontinents. Dort gibt es vulkanische Höhlen mit Salz- und Süßwasserseen. Die Bevölkerung fing Fische, trug sie in die Höhlen und Weiterlesen

Die Macht der Drei – Teil 51

Die-Macht-der-Drei

Der lange, sechs Monate währende Poltag ging seinem Ende zu. Dicht über dem Horizont zog die Sonne ihren vierundzwanzigstündigen Kreis. Immer näher kam sie der Kimme, wo Eisfeld und Himmel zusammenstoßen. Klingender Frost kündete die kommende Polnacht an.

Erik Truwor trat aus dem Berg. Den schweren Eisstock in der Rechten stieg er über die Stufen und Eisbänder schnell empor, bis er die höchste Zinne erreichte. Da hatte in den vergangenen Tagen die Sonne den Eisberg mit wärmenden Strahlen umkost und seine Formen verändert, hatte aus dem grünlich und bläulich schimmernden Eismassiv ein Gebilde geformt, das an einen hochlehnigen Sessel erinnerte, an einen Königsstuhl aus den Zeiten der Goten oder Merowinger.

Hier blieb er stehen, und sein Auge haftete an der zum Sitz ausgeschmolzenen Gipfelzinne.
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Perry Rhodan Band 2891 – Im Herzen der Macht

Michelle Stern
Perry Rhodan Band 2891
Im Herzen der Macht

Das Herz der Macht ist die Zentralwelt der Gyanli. Dorthin werden die Entführten gebracht und sollen indoktriniert werden. Auf dem Weg bietet der Bordcomputer der »Fähre der Eonatores« Farye die Adoption an. Sie beginnt, die Gruppe zu führen und muss sich behaupten.

Der Roman ist der mittlere einer Dreiergruppe um Farye Sepheroas Erlebnisse nach ihrer Entführung. Sie schließt sich an die Tschubai-Chroniken an. Wir erinnern uns: Die Gyanli hatten die RAS TSCHUBAI zeitweise unter Kontrolle, doch bei der erfolgreichen Rückeroberung gewann die Maschinistin Pushaitis die Oberhand, weil Gucky, Weiterlesen

Aëlita – Teil 19

Alexej-Tolstoi-AelitaAlexej Tolstoi
Aëlita
Ein utopischer Roman

Auf der Treppe

Sieben Tage waren vergangen. Wenn Losj sich später an diese Zeit erinnerte, erschien sie ihm als eine blaue Dämmerung, als ein wunderbares Ausruhen mit einer langen Reihe im Wachen erlebter Traumbilder.

Losj und Gussew erwachten morgens sehr früh. Nach dem Bad und einer leichten Mahlzeit begaben sie sich in die Bibliothek. Auf der Schwelle wurden sie von Aëlitas aufmerksamen und freundlichen Augen empfangen. Sie sprach Worte, die sie schon beinahe verstanden. In der Stille und dem Halbdunkel dieses Raumes wie in den leisen Weiterlesen