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Slatermans Westernkurier

Slatermans Westernkurier 08/2017

Auf ein Wort, Stranger, wer kennt eigentlich noch John Colter?

Colter, manchmal auch Coulter geschrieben, ist eigentlich ein ziemlich banal klingender amerikanischer Nachname. Nichts, aber auch gar nichts lässt auch nur ansatzweise darauf schließen, dass hinter einem der Träger dieses Namens, einem gewissen John Colter, ein Mann steckt, dessen Ruf noch heute in den Wäldern und Ebenen von Montana, Wyoming und Idaho wie Donnerhall erklingt.

Ein jeder kennt wahrscheinlich Billy the Kid, Wild Bill Hickok oder Buffalo Bill, aber sie alle sind wahre Waisenknaben gegenüber diesem Mann.

Er war Entdecker, Mountain Men, liebevoller Ehegatte, Trapper, Geschäftsmann und Indianerkämpfer.

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Slatermans Westernkurier 06/2017

Auf ein Wort, Stranger, Holster oder Halfter, das ist hier die Frage.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich gerade bei den Westernfans im deutschen Sprachbereich immer noch Worte und Begriffe halten, die sowohl der historische als auch der heutige Cowboy niemals benutzte und sie auch nie benutzen wird.

Es sind die Namen einfacher Dinge aus dem Alltag des Wilden Westens, die sich hierzulande in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben und die leider unausrottbar erscheinen. Was das Ganze so schlimm macht, ist die Tatsache, dass selbst heutzutage noch Autoren und Übersetzer, die sich ihrer historischen Kenntnisse rühmen, diese immer noch verwenden.

Der schlimmste Fauxpas ist wohl das Wort Lasso, eine Ableitung des spanischen Lazo, was Schlinge bedeutet.
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Slatermans Westernkurier 05/2017

Auf ein Wort, Stranger, die Quinault sind heute unser Thema.

Noch nie gehört?

Zugegeben, der Name des kleinen Indianerstammes ist hierzulande auch nicht so geläufig wie der ihrer berühmteren Vettern den Apachen, Sioux, Irokesen oder Comanchen, aber dafür hat kein anderer Stamm den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Tradition und Fortschritt so perfekt vollführt, wie dieses kleine, auch heute noch kaum mehr als 2 500 Seelen zählende Völkchen.

Die Quinault leben wie schon ihre Vorfahren und deren Vorfahren an der Nordwestküste, im Westen des Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 04/2017

Auf ein Wort, Stranger, wer den Westernkurier kennt, weiß, dass es nie sein Bestreben war, über Personen oder Ereignisse aus jener Epoche zu berichten, die zuvor schon gefühlt zehntausendmal in Film, Fernsehen, Zeitungen oder Büchern erwähnt wurden.

Heute noch über Wyatt Earp, Billy the Kid, Sitting Bull oder Custers Untergang am Little Bighorn River zu berichten, hieße Eulen nach Athen tragen. Deshalb wird auch in dieser Kolumne weder etwas über Berühmtheiten wie die Generäle Custer, Miles und Crook zu lesen sein, noch über bekannte Bürgerkriegsschlachten wie Gettysburg oder Antietam und auch nicht über Auseinandersetzungen mit den Indianern.

Der informierte Leser ahnt bei der Aufzählung dieser Begriffe wahrscheinlich, dass die US Army diesmal das Thema ist, was auch im weitesten Sinne richtig ist.

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Slatermans Westernkurier 03/2017

Auf ein Wort, Stranger, wenn wir heute über einen Mann namens Jones berichten.

Jones?

Sicher wird sich jetzt manch einer fragen, was um alles in der Welt denn an jemanden mit einem solchen Allerweltsnamen so interessant ist? Jones, Miller, Smith ist in Amerika ungefähr das Gleiche, als wenn man hierzulande über einen Herrn Müller, Meier oder Schmid berichten würde.

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Slatermans Westernkurier 02/2017

Auf ein Wort Stranger, wenn wir wieder einmal über den verzweifelten Überlebenskampf der Indianer gegen die weißen Eindringlinge berichten.

Dieses Mal am Beispiel der Wichita.

Ihr Name war ursprünglich aus dem Choctaw-Wort wia chitoh abgeleitet, was so viel wie große Laube oder große Ebene bedeutet.

Der Stamm, der sich selber als Towihaedshi bezeichnete, was nichts anderes als Menschen bedeutet, war ein Verbund aus den Clans der Ousita, Panis, Tawakoni, Tawehash, Wusita und Towiache. Der Stamm betrieb einstmals Landwirtschaft und siedelte in der Region zwischen den Flüssen Arkansas, Brazos und Red River.
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