Literatur

Stellen Sie sich eine Gestalt vor, groß, hager und von katzenartigen Bewegungen, hochschultrig, mit einer Stirn wie Shakespeare und einer Fratze wie der Teufel, einen kahl geschorenen Schädel und länglichen, hypnotisierenden Schlitzaugen von katzengrüner Farbe. Dann statten Sie diese in Gedanken mit der grausamen Verschlagenheit eines Superhirns aus, das über alle Hilfsmittel gebietet, die die Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart erfunden hat, und dazu noch  über alle Geldmittel einer einflussreichen Regierung, die allerdings jegliche Kenntnis von seiner Existenz abstreitet. Ja, malen Sie sich solch ein scheußliches Wesen aus, dann bekommen Sie eine ungefähre Vorstellung von dem, was Bernd Rothe und Jörg Kleudgen in ihrem neuen Roman Das Siegel des Mandschu zum Besten geben.
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»Ob Waldzwerge, Gartenzwerge, die zum Leben erwachen, oder Geschichten aus der Zwergenwelt – hier erwartet den Leser eine bunte Mischung von lustigen, abenteuerlichen, aber auch teilweise zum Nachdenken anregenden Geschichten.«

(Klappentext des Buches)

Wie der Verlag es verspricht, so hat dessen Leserteam um Lysann Rößler eine interessante und vielfältige Auswahl von Geschichten um die Zwergenwelt und oft auch deren Beziehung zur Menschenwelt zusammengestellt.

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Obwohl die Phrenologie zur Zeit Franz Joseph Galls in Deutschland und Österreich eigentlich nie so richtig Fuß fassen konnte, würdigten Ärzte, Wissenschaftler und Forscher die zu einer Wissenschaft herangereifte Gall’sche Schädellehre. Der österreichische Pharmazeut und Dichter des Vormärz Hermann Rollett schrieb im Jahre 1888 an den englischen Psychiater und Phrenologen Bernhard Hollander: »Galls Lehre ist ein System von vielen Mängeln, aber mit einem großen Kern von Wahrheit, welches verworfen wurde, ehe es verstanden war, gegen welches viele Vorurteile bestehen und welches, würde es mit wissenschaftlichem Geiste ergriffen, wieder zu allgemeiner Beachtung gebracht werden könnte.«
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Astrid Pfister hat zusammen mit einem Todeszelleninsassen aus Texas einen Gedichtband rund um das Thema Todesstrafe, Politik, den Verlust der Familie und vielem mehr geschrieben.
Eric Cathey sitzt seit 17 Jahren in der Todeszelle und beschwört bis heute seine Unschuld.
Mit diesem Gedichtband soll sein Fall publik gemacht werden; außerdem gehen sämtliche Erlöse des Buches in einen Hilfsfond für seinen Fall.
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Einerseits umschreibt der Begriff Schattengrenzen den Bereich zwischen schnöder Realität und dem Unerklärlichen, wobei die Bezeichnung nicht allzu plakativ genommen werden sollte. Was tun wir als unerklärlich ab? In vielen Fällen können wir bereits menschliche Handlungen nicht nachvollziehen, insbesondere wenn sie mit Gewalt oder an Wahnsinn grenzenden einhergehen. Schattengrenzen sind der blanke menschliche Horror, das Schlimmste, zu dem ein Geist fähig sein kann.
Andererseits umschreibt eine Schattengrenze den Grat zwischen dieser Welt und Weiterlesen

Hopi, Pima, und Papago, Nachkommen der Anasazi und Hohkam, lebten bereits in Arizona, als Navaho und Apachen in das Gebiet einwanderten. Kurze Zeit später begann die europäische Erforschung Arizonas. Im Jahr 1540 kam Francisco Vasquez de Coronado aus Spanien und suchte die sieben Städte von Cibola. Coronado fand diese Städte jedoch nicht und forderte, dass Arizona ein Teil von Neu-Spanien werden sollte, um die Suche nach dem sagenumwobenen Gold fortsetzen zu können. In den Weiterlesen

Ida Maclaird, eine intelligente junge Frau, verwandelt sich seit ihrem Sommerurlaub auf der Inselgruppe St. Hauda’s Land von den Füßen aufwärts zu Glas. Nun ist sie zu diesem Ort zurückgekehrt und hat sich im Haus eines alten Verehrers ihrer an Krebs gestorbenen Mutter namens Carl Maulsen einquartiert.
Bei ihren Ausflügen ins Innere der Inseln lernt sie Midas Crook kennen, einen schüchternen und einsamen jungen Mann, der einerseits in einem Blumenladen arbeitet, andererseits aber ein begabter und leidenschaftlicher Fotograf ist.
Ida ist zu den Inseln zurückgekehrt, weil sie hofft, dort Hilfe gegen ihre Verwandlung zu finden, insbesondere bei Henry Fuwa, der ihr bei ihrem ersten Aufenthalt auf St. Hauda’s Weiterlesen

Die Sieben Städte von Cíbola, auf Spanisch Las Siete Ciudades de Cíbola, die legendären Orte voller Glanz und Reichtum suchten bereits spanische Conquistadores im 16. Jahrhundert in Nordamerika. Über die sagenumwobenen Städte wurde zuerst durch Álvar Núñez Cabeza de Vaca berichtet, welcher nach einem Schiffbruch 1528 vor Florida 1528 durch das spätere Texas und Nordmexiko wanderte, bevor er im Jahr 1536 gerettet wurde.
Der Vizekönig von Neu-Spanien, Antonio de Mendoza, schickte 1539 eine Expedition unter Führung des Marokkaners Estéban, ein schwarzer Sklave, der mit Cabeza de Weiterlesen