Story-Tipps

Der schwarze Mann

Download-Tipps

Marshal Crown Band 31

Termine

DreieichCon

Archive

Folgt uns auch auf

Kolumnen

Slatermans Westernkurier 10/2017

Auf ein Wort, Stranger, heute packen wir weiter.

Wenn einer eine Reise macht, tut er gut daran, seine Habe ordentlich zu verpacken. Das gilt heute und das galt besonders im 19. Jahrhundert entlang der Frontier.

Nachdem wir in der letzten Kolumne über das Packen und Beladen im Einzelnen sowie über das Verschnüren der Last im Besonderen berichtet haben, wollen wir uns diesmal den Hilfsmitteln zuwenden, die das Packen leichter, sicherer und bequemer machen sollten.

Dazu gehört zum Beispiel der Pack Saddle, zu deutsch Packsattel. Er wurde von den spanischen Eroberern nach Amerika gebracht und bestand ursprünglich aus einem mit schwerem Filz unterlegten, halbkreisförmigen Holzgestell, das mit einem Sattelbauchgurt und mit Riemen um Hinterhand und Brust unverrückbar Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 09/2017

Auf ein Wort, Stranger, heute packen wir.

Mein Gott, wie banal, wird der eine oder andere jetzt denken. In unserer modernen Welt sind doch selbst so einfache Dinge wie Packen, Laden oder Ladesicherheit gesetzlich geregelt. Man muss nur Begriffe wie Antirutschmatte, Auffanggurt, Hebebänder und Spanngurte googeln und schon ist das Thema erklärt.

Das mag schon sein, aber wie war das eigentlich damals, bei den Indianern, Trappern, Mountain Men und Goldsuchern oder bei den Cowboys, als es solche Hilfsmittel noch nicht gab, geschweige denn irgendwelche Verordnungen darüber?

Der Westernkurier wollte es genau wissen und forschte nach. Herausgekommen ist dabei die Erkenntnis, dass es schon damals gewisse Regeln und Rituale für das Packen gab. Beide Dinge wurden im Lauf der Jahrzehnte Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 08/2017

Auf ein Wort, Stranger, wer kennt eigentlich noch John Colter?

Colter, manchmal auch Coulter geschrieben, ist eigentlich ein ziemlich banal klingender amerikanischer Nachname. Nichts, aber auch gar nichts lässt auch nur ansatzweise darauf schließen, dass hinter einem der Träger dieses Namens, einem gewissen John Colter, ein Mann steckt, dessen Ruf noch heute in den Wäldern und Ebenen von Montana, Wyoming und Idaho wie Donnerhall erklingt.

Ein jeder kennt wahrscheinlich Billy the Kid, Wild Bill Hickok oder Buffalo Bill, aber sie alle sind wahre Waisenknaben gegenüber diesem Mann.

Er war Entdecker, Mountain Men, liebevoller Ehegatte, Trapper, Geschäftsmann und Indianerkämpfer.

Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 06/2017

Auf ein Wort, Stranger, Holster oder Halfter, das ist hier die Frage.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich gerade bei den Westernfans im deutschen Sprachbereich immer noch Worte und Begriffe halten, die sowohl der historische als auch der heutige Cowboy niemals benutzte und sie auch nie benutzen wird.

Es sind die Namen einfacher Dinge aus dem Alltag des Wilden Westens, die sich hierzulande in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben und die leider unausrottbar erscheinen. Was das Ganze so schlimm macht, ist die Tatsache, dass selbst heutzutage noch Autoren und Übersetzer, die sich ihrer historischen Kenntnisse rühmen, diese immer noch verwenden.

Der schlimmste Fauxpas ist wohl das Wort Lasso, eine Ableitung des spanischen Lazo, was Schlinge bedeutet.
Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 05/2017

Auf ein Wort, Stranger, die Quinault sind heute unser Thema.

Noch nie gehört?

Zugegeben, der Name des kleinen Indianerstammes ist hierzulande auch nicht so geläufig wie der ihrer berühmteren Vettern den Apachen, Sioux, Irokesen oder Comanchen, aber dafür hat kein anderer Stamm den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Tradition und Fortschritt so perfekt vollführt, wie dieses kleine, auch heute noch kaum mehr als 2 500 Seelen zählende Völkchen.

Die Quinault leben wie schon ihre Vorfahren und deren Vorfahren an der Nordwestküste, im Westen des Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 04/2017

Auf ein Wort, Stranger, wer den Westernkurier kennt, weiß, dass es nie sein Bestreben war, über Personen oder Ereignisse aus jener Epoche zu berichten, die zuvor schon gefühlt zehntausendmal in Film, Fernsehen, Zeitungen oder Büchern erwähnt wurden.

Heute noch über Wyatt Earp, Billy the Kid, Sitting Bull oder Custers Untergang am Little Bighorn River zu berichten, hieße Eulen nach Athen tragen. Deshalb wird auch in dieser Kolumne weder etwas über Berühmtheiten wie die Generäle Custer, Miles und Crook zu lesen sein, noch über bekannte Bürgerkriegsschlachten wie Gettysburg oder Antietam und auch nicht über Auseinandersetzungen mit den Indianern.

Der informierte Leser ahnt bei der Aufzählung dieser Begriffe wahrscheinlich, dass die US Army diesmal das Thema ist, was auch im weitesten Sinne richtig ist.

Weiterlesen