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Marshal Crown Band 30

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Im Original Johann Konrad Friederich

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel III, Teil 3

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel III, Teil 3

Man gab Die heimliche Ehe von Cimarosa. Lablache, Viktorias Singlehrer, spielte zum Entzücken und hatte sich des Beifallsklatschens seiner königlichen Schülerinnen zu erfreuen, die mit ihren kleinen Händen und ihrer fast kindischen Stimme das Zeichen zum allgemeinen Applaus gab, den die hinter ihr stehenden Oberstall- und Oberjägermeister, die Grafen von Jersey und Roßlyn auf das Kräftigste mit ihren starkknochigen Händen sowie die Ehrenritter, der Marquis von Osmond, der Graf von Warwick, der Graf von Hardwick und Lord Byron mit ihren Weiterlesen

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel III, Teil 2

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel III, Teil 2

Asmodi und Michel aber erhoben sich mitten unter diesem chaoti­schen Treiben der Fliehenden lachend in die Lüfte und ließen sich in der Nähe der Ebene von Wakefield im Westbezirk von Yorkshire nieder, wo gerade ein großes Meeting gehalten wurde.

Als sie durch die Straßen von Wakefield gingen, sahen sie unzählige Fahnen, und in deren Ermanglung Schnupf-, Hals­- oder Taschentücher von blauer oder gelber Farbe wehen, welche die Wakefielder Ladys und Mätressen Weiterlesen

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel III, Teil 1

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel III, Teil 1

Der Teufel nebst Michel bei den englischen Wahlumtrieben – Der Agitator O’Connel – Ein Meeting bei Wakefield – Eine italienische Opernvorstellung in London – Michel besucht Rosa­ Maria im Sacré-Coeur – Michel im Bedlam-Hospital und auf dem Maskenball der Großen Oper zu Paris

Stürmer hatte seinem infernalischen Reisekumpan den Wunsch geäußert, ihn in ein recht tolles Weltgewühl zu bringen, damit sich die Eindrücke, welche die höllischen Szenen auf sein noch menschliches Gemüt gemacht Weiterlesen

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 7

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel II, Teil 7

Unaufgehalten schritten Asmodi und sein Begleiter durch die dreifachen Spaliere, welche die infernalische Leibwache des Groß­satans bildeten, und die, als Asmodi an ihnen vorüberging, ihre Gewehre, aus großen zwei- und dreizackigen Ofen-, Mist- und Heugabeln bestehend, präsentierten, wozu fünfhundert höllische Trommelschläger einen Parademarsch auf ihren, mit aus Wuchererhäuten gegerbten Fellen überzogenen Trommeln schlugen, deren Kasten von glühendem Erz waren. Nur einen schwachen Begriff kann man sich von dem durch sie Weiterlesen

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 6

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel II, Teil 6

Eine andere Begebenheit brachte jedoch auch diese wieder in schnelle Vergessenheit, und dies war – wer sollte es glauben – ein Artikel der Aschaffenburger Zeitung, durch welchen man in Beziehung auf den triumphartigen Empfang Ronges und der ihm zu Ehren veranstalteten Feste anf nichts weniger antrug, als den Frankfurter Magistrat unter Vormundschaft zu stellen. Es hieß unter anderen in demselben:

Dass der Frankfurter Magistrat die Regierungskunst nicht gründlich versteht, ist demselben nicht so hoch Weiterlesen

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 5

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel II, Teil 5

Als beide den anderen Morgen die Treppe von Michels Gasthof herabstiegen, hörten sie einen heftigen Wortwechsel im Weinsaal desselben.

Sie traten ein und vernahmen, wie ein Mann in den mittleren Jahren mit zornentbranntem Gesicht ausrief: »Nein, das ist nicht erlaubt. Ihr schimpft und scheltet über die Hazardspiele in Homburg und Wiesbaden, nennt sie Raubhöhlen, verbietet euren Söhnen und euren Kommis bei Strafe augenblicklichen Fortjagens, dieselben zu Weiterlesen